Erstellt am 05. Dezember 2015, 01:43

von Otto Havelka

Peinlich: Stachelberger trickst die Opposition aus. Die Opposition (Eber, VP und FP) forderte Einsicht in die Stellungnahme zur Gebarungseinschau. Die stand schon im Internet.

SP-Bürgermeistzer Roman Stachelberger ließ die Opposition voll anrennen.  |  NOEN, Foto: Havelka

SP-Bürgermeister Roman Stachelberger konnte sich ein hämisches Lächeln nicht verkneifen: „Wofür bekommen Gemeinderäte Geld, wenn sie nicht einmal die Homepage der Gemeinde kennen?“

Wie die NÖN berichtete, war „Eber“-Gemeinderat Reinhard Ertl ziemlich verärgert, weil ihm Bürgermeister Stachelberger nicht seine Stellungnahme zur jüngsten - von den „Ebern“ eingeforderten – Gebarungseinschau des Landes aushändigte. Die Folge: Bei der jüngsten Gemeinderatssitzung stellten alle  drei Oppositionsparteien (Eber, VP und FP) einen Dringlichkeitsantrag, Stachelberger möge seine Stellungnahme bekannt geben.

Der gewiefte Bürgermeister ließ seine politischen Kontrahenten voll anlaufen. Er hatte nämlich sein Schreiben an die Landesbehörde in der Zwischenzeit im Original auf die Homepage der Gemeinde gestellt – ohne das freilich den Oppositionsparteien mitzuteilen.

Der Trick ist voll aufgegangen. „Jeder Bürger kann die Stellungnahme lesen, nur ein paar Gemeinderäte tun das nicht“, ätzte der Ortschef.