Schwechat

Erstellt am 12. August 2016, 05:18

von Gerald Burggraf

Standhaft trotz Regen. Drei Spieltage fielen komplett ins Wasser. An einem weiteren harrten Schauspieler und Publikum im Nieselregen aus.

Das Ensemble um Valentin Frantsits und Eric Lingens überzeugte Presse und Publikum.   |  NOEN, Burggraf

Am 30. Juli fiel bei den Nestroy-Spielen 2016 der letzte Vorhang. Insgesamt 21 Mal führte das Ensemble rund um die drei Hauptdarsteller Valentin Frantsits, Max Fischnaller und Eric Lingens im Hof des Schlosses Rothmühle das bekannte Stück „Der böse Geist Lumpazivagabundus“ auf.

Inhaltlich getreu der Vorlage wurde der Nestroy-Klassiker in die Moderne versetzt. Und das kam gut an, wie Organisationschefin Christine Bauer bestätigt. „Derzeit ist Sommerpause, daher haben wir noch keine konkreten Zahlen, aber ich gehe von rund 4.000 Zuschauern aus“, erläutert sie.

Damit wird man knapp unter den Werten der vergangenen Jahre liegen, denn 2015 zählte man eine Rekordzahl von 4.800 Besuchern. Der Grund für den Rückgang ist schnell gefunden: das Wetter. Anders als in den Vorjahren fielen drei Vorstellungen ins Wasser und wurden abgesagt.

Kommendes Jahr wieder fix

Allerdings ließen sich Schauspieler und Publikum nicht alles vom Wettergott verderben. So harrten sie während eines leichten Dauerregens auf Bühne und Zuschauertribüne aus. „In der Pause sind nur fünf Leute gegangen“, erinnert sich Bauer. Das spiegelt auch die durchwegs positiven Reaktionen von Presse und Zuschauern wider, wie die Organisationsleiterin betont.

Die 45. Auflage im kommenden Jahr ist übrigens fix. Die Premiere findet am 24. Juni statt. Welches Stück dann aufgeführt wird, steht aber noch in den Sternen.