Erstellt am 03. Juni 2016, 05:35

von Raimund Novak

Musikverein: „Kein bisschen leise“. Im Zuge des 20-jährigen Bestandsjubiläums empfängt der Musikverein 24 Gruppen zur Bezirksbewertung.

Wie schon im Vorjahr in Hof, will Rauchenwarth (hier im Bild mit Stabführer Walter Karpf) bei der Marschbewertung überzeugen.  |  NOEN, Foto: Havelka

136 Jahre Musikkapelle und 20 Jahre Musikverein: Die Musiker in Rauchenwarth haben heuer allen Grund zum Feiern und wissen auch, wie sie das Jubiläum würdig begehen. Ein zweitägiges Fest mitsamt Marschbezirksbewertung wird von 17. bis 18. Juni für Stimmung sorgen. Über 2.000 Gäste werden in der kleinen Ortschaft erwartet.

„136 Jahre und kein bisschen leise“ lautet das Motto des Musikvereins, der mit 23 weiteren Musikgruppen (die meisten aus dem Bezirk Bruck/Leitha) an der Marschbewertung teilnimmt. Kapellmeisterin Julia Angenbauer und Co. werden in der Bewertungsstufe E antreten.

Das Auftreten des Stabführers, die Ausführung der Kommandos, die musikalische Leistung und der Gesamteindruck werden dann entscheidend sein.
Bis zu 100 Mitarbeiter, darunter auch zahlreiche Mitglieder anderer ortsansässiger Vereine, werden bei diesem Festakt für das Wohl der Gäste sorgen.

136 Jahre Tradition

• Vereinsgründung: Vor 136 Jahren wurde die Musikkapelle von Matthias Resch ins Leben gerufen. Vor 20 Jahren entstand der Musikverein Rauchenwarth unter der Leitung von Walter Karpf.

• Verein heute: Der Verein wird von Hannes Laschober (seit 2005 Obmann) geführt und besteht aus 50 Mitgliedern. 20 Musikschüler lernen derzeit ein Instrument. Auftritte pro Jahr: 40.

• Marschbezirksbewertung: Rauchenwarth tritt in der Stufe E an. Dabei werden Antreten, Abmarschieren, Abfallen, Aufmarschieren, Halten im klingenden Spiel, Abmarschieren im Spiel, Deflierung, Aufgehen in die breite Formation, Große Wende, Enge Formation, Show-Elemente, Schwenken im Spiel, Abreißen, Halten und Abtreten bewertet.