Schwechat

Erstellt am 13. April 2017, 05:07

von Gerald Burggraf

AWS-Kontrolle: Wenig Unbelehrbare. Insgesamt 617 Mistkübel in Schwechat, Zwölfaxing und Haslau wurden geprüft. 90 Prozent der Tonnen ohne „Fehlwürfe“.

Ist die Mülltrennung in Ordnung, gibt es einen lachenden grünen Smiley-Anhänger von den Müllkontrolloren Markus Leirouz, Gerhard Lindner und Evelyn Varga.  |  AWS

Einmal im Jahr prüfen Mitarbeiter des Abfallwirtschaftsverbandes Schwechat (AWS) die Restmülltonnen auf „Fehlwürfe“ – sprich, ob etwa Glas, Dosen oder Getränkeplastikflaschen in der Restmülltonne entsorgt werden.

In 90 Prozent der 617 kontrollierten Mülltonnen passte der Inhalt. „Bei sechs Prozent war eine Kleinigkeit falsch“, berichtet AWS-Abfallberaterin Monika Kirchmeyer. Allerdings gibt es immer noch einen kleinen Teil an „Unbelehrbaren“, die nichts von Mülltrennung halten. Allerdings lag die Zahl jener Tonnen, deren Inhalt nachsortiert werden musste, bei gerade einmal vier Prozent.

Kirchmeyer weißt darauf hin, dass auch Energiespar- oder LED-Lampen, Elektro-Altgeräte sowie Spraydosen nicht in den Restmüll gehören. „Spraydosen können unter Wärmeeinwirkung explodieren, auch wenn sie leer sind“, so die Abfallexpertin. Beim AWS kommt übrigens jede Gemeinde beziehungsweise jeder Ortsteil alle drei bis fünf Jahre einmal an die Reihe. Im April sind Kontrollen in Gramatneusiedl und Lanzendorf geplant.