Erstellt am 13. Dezember 2015, 10:58

Ruf nach Panzern. Sicherheitsfaktor / Aufgrund der geänderten Sicherheitslage fordert Personalvertreter bereits still gelegte Kampfpanzer zu aktivieren. ZWÖLFAXING / Personalvertreter Wilhelm Dibon (FSG) fordert für Zwölfaxing die Rückkehr der Kampfpanzer Leopard

Wilhelm Dibon (re.) sehnt sich nach der Rückkehr der Leo's beim Österreichischen Bundesheer.  |  NOEN, Fussi

Personalvertreter Wilhelm Dibon (FSG) fordert für Zwölfaxing die Rückkehr der Kampfpanzer Leopard 2: „Die Mehrzahl der europäischen Streitkräfte kauft Kampfpanzer zurück und beschafft auch neue um der Sicherheit gerecht zu werden. Da würde es auch dem Österreichischen Bundesheer gut anstehen, bereits still gelegte Kampfpanzer zu aktivieren und das noch immer gut ausgebildete Personal, besonders in Zwölfaxing, mit diesen Fahrzeugen wieder zu beteilen.“

Dibon begründet seine Forderung mit der geänderten Sicherheitslage. Er verweist auf das Regierungsprogramm, das „ein modernes und leistungsfähiges Bundesheer als Teil eines effizienten, nationalen und europäischen Sicherheitsverbundes“ vorsehe, da es „zukünftige Herausforderungen und neue Aufgaben verlangen“. Dibon: „In Anbetracht der momentan äußerst heiklen Situation ist es Zeit, Nägel mit Köpfen zu machen“.

Generell müsse die Heeresspitze die Einsparungen „auf den Rücken von Soldaten und Bediensteten“ überdenken sowie Doppelgleisigkeiten einstellen. Die Personalvertretung fordere zudem die Ausbildung der Instandsetzung und das Wiederherstellen einer truppendiensttauglichen Verpflegungszubereitung sowie ehebaldiges Beschaffen von Kraftfahrzeugen zum Truppentransport.