Erstellt am 14. Oktober 2015, 05:42

von Raimund Novak

Sanierung oder ein zweiter Turnsaal?. Über die Zukunft des Hallenbades müssen in den nächsten Wochen vier Schulgemeinden entscheiden.

 |  NOEN, NÖN
„Sanieren, neu bauen oder abreißen?“, diese Frage stellt sich der SPÖ-Bürgermeister in der Causa Hallenbad, wobei er letzteres, aufgrund der Wichtigkeit des Gebäudes für die Schule, ausschloss.
In der Gemeinderatssitzung wurde kürzlich über die Schäden berichtet. „Die Bausubstanz ist angegriffen, die Dichtheit des Beckens ist nicht gewährleistet und die Technik ist veraltet und lebensbedrohlich.“

Die Gutachten der Experten, die sich die Halle kürzlich „vorknöpften“ bestätigten dies. Eine Sanierung wäre allerdings technisch möglich. Zudem wurden Varianten, wie Neubau oder der Bau eines zweiten Turnsaals, ausgearbeitet, die nun überprüft werden. Eine Sanierung würde laut Bürgermeister Kosten im siebenstelligen Bereich ausmachen.

„Die Kosten für die anderen Varianten wären noch höher“, beriet sich Maschl auch mit den Bürgermeistern von Enzersdorf, Rauchenwarth und Kleinneusiedl, denn über die Zukunft des Hallenbads müssen die Schulsprengelgemeinden entscheiden. Ein zweiter Turnsaal ist deshalb notwendig, da das Hallenbad aufgrund der vielen Turneinheiten von den Schulklassen bisher als „zweiter Turnsaal“ genutzt wurde. „Daher muss in den nächsten Wochen eine Entscheidung fallen, damit die Schule nicht zu lange in der Luft hängt“, stellt Maschl klar.
„Ein Jahr wird das Gebäude auf jeden Fall geschlossen bleiben“, meint SP-Vize Gustav Weber. Bis dahin stehen noch viele Sitzungen mit den Schulgemeinden auf dem Programm.