Erstellt am 09. September 2015, 07:37

von NÖN Redaktion

Die Feuerwehr war im Dauer-Einsatz. Neben Ausbildung wurde Hilfe bei Flüchtlingsunterbringung benötigt.

Auch bei der Abschiedsfeier von Pfarrer Gerald Gump am Freitagabend war die Freiwillige Feuerwehr Schwechat prominent vertreten. Kommandant Markus Mikeska überreichte ihm mit Dominik Mayer, Harald Hofmann und René Lehner eine Floriani-Statue.  |  NOEN, Andreas Fussi

Am Samstag fand bei der Feuerwehr Schwechat die Ausbildung zum Schiffsführer statt. Am Nachmittag erreichte sie die Meldung, dass im Multiversum Schwechat eine Notunterkunft für rund 500 Kriegsflüchtlinge geschaffen werden musste und die Feuerwehr Schwechat für den Brandschutz vier Mann und ein Tanklöschfahrzeug stellen sollte.

Schnell konnten zwei Teams zu je vier Mann für die nächsten 24 Stunden eingeteilt werden. Das Rote Kreuz des Bezirks Wien-Umgebung sorgte für den Aufbau und die Betreuung. Zeitgleich wurde die FF Schwechat gemeinsam mit den Feuerwehren Mödling, Wiener Neudorf und Traiskirchen –Möllersdorf mit ihren Wechselladerfahrzeugen in die Feuerwehrschule nach Tulln alarmiert, um Hilfsgüter zu transportieren, welche für die Errichtung eines Notquartiers dienten.

Ganzes Wochenende in Bereitschaft

Am Sonntag fand gleichzeitig zur Flüchtlingsbetreuung eine Beistellung eines Tanklöschfahrzeuges am alljährlichen Frauenfeldfest, welche dankenswerterweise von der Freiwilligen Feuerwehr Rannersdorf übernommen wurde. Mitglieder der FF Schwechat standen das ganze Wochenende in Bereitschaft, um anfallende Aufgaben erledigen zu können.

Der Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Schwechat, Markus Mikeska, möchte sich auf dem Weg „bei allen beteiligten Organisationen und den eigenen Kameraden für deren unermüdlichen Einsatz und die hervorragende Zusammenarbeit bedanken!“