Erstellt am 17. Februar 2016, 05:04

von Gerald Burggraf

„Hangar Schwechat“ wird noch größer. Betreiber will statt 50 nun 80 Millionen Euro in das Vorhaben investieren. Warten auf Umwidmungs-OK des Landes.

Ein Schaubild vom »Hangar« des Projektentwicklers »Habeler Immo Consulting GmbH«.  |  NOEN, Foto: privat

Nicht alle sind vom Vorhaben des Projektentwicklers „Habeler Immo Consulting GmbH“ überzeugt. Das Unternehmen rund um Geschäftsführer Johann Habeler will dennoch groß in Schwechat investieren.

Die Grundlage dafür waren die Liegenschaftsankäufe, darunter auch rund 7.000 m2 Gemeindegrund. Erst in der Dezember-Sitzung genehmigte der Gemeinderat mehrheitlich mit den Stimmen von SPÖ, Grünen und FPÖ den Verkauf – Erlös: 1,46 Millionen Euro. Im Hinblick auf die Gesamtkosten des Projekts am Kugelkreuz nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Ursprünglich sollten 50 Millionen Euro etwa in Hotel oder Entertainmentcenter mit Bowling sowie Indoor Elektro Kart Bahnen investiert werden.

Budget um 30 Millionen Euro aufgestockt

Wie Habeler der NÖN nun verriet, wurde das Budget um 30 Millionen Euro aufgestockt. „Wir evaluieren gerade das Projekt zu erweitern und haben auch Architektenbüros eingeladen“, erklärt er. Ziel ist es das größte Indoor-Center für Sport, Unterhaltung und Bildung Mitteleuropas zu bauen. Die Bildung ist auch das zentrale Anliegen der Erweiterung. So will Habeler in Kooperation mit Universitäten einen Bildungs- und Experimentencampus schaffen.

„Die Leute könnten etwa selbst einen E-Motor zusammenbauen“, schwebt dem Projektentwickler vor. Für dieses Vorhaben würden auch zusätzliche 20.000 m2 integriert, insgesamt liegt die Brutto-Geschossfläche nun bei 53.000 m2. Ein Baustart ist frühestens im Herbst realistisch, in erster Linie fehlt noch das OK des Landes für die Umwidmungen.