Erstellt am 08. September 2015, 15:32

von Jutta Hahslinger

Rausch-Eskapade im Flieger kam teuer. Alkoholisierter Manager (59) wurde aggressiv, als alarmierte Polizisten versuchten, ihn friedlich aus dem Flugzeug zu befördern.

Die ausgelassene Partystimmung eines slowakischen Quartetts kam im Flieger nicht gut an. Beim Verweis wurde ein Mann gewalttätig.  |  NOEN, Erwin Wodicka - wodicka@aon.at

In Alkohollaune trieb ein 59-jähriger Slowake mit drei Landsleuten seine Späßchen im Flieger vor Abflug aus Schwechat nach Peking.

Kapitän warf schauschige Passagiere raus

Das ausgelassene Toben des Quartetts kam bei den übrigen Passagieren nicht gut an. Als Ermahnungen der Flugbegleiter ignoriert wurden und eher das Gegenteil bewirkten, sprach der Kapitän ein Machtwort: Er warf den 59-Jährigen aus dem Flieger.

Mit Gewalt aus dem Flieger befördert

Der Manager zeigte aber keinerlei Einsicht und Bereitschaft, den Jet freiwillig zu verlassen. Auch beruhigende Worte der alarmierten Polizeibeamten konnten den Slowaken nicht zum Aussteigen bewegen. Er widersetzte sich und wurde schlussendlich mit Gewalt aus dem Flieger befördert. Der Manager wanderte in eine Zelle, um wieder zu all seinen Sinnen zu kommen.

Rausch kam teuer zu stehen

Ernüchtert, sah er sich mit einer Anklage wegen Widerstands gegen die Staatsgewalt und Körperverletzung konfrontiert.

Ein diversionelles Angebot (Einstellung des Verfahrens gegen Bezahlung einer Geldbuße) der Anklagebehörde nahm der 59-Jährige nach anfänglichem Zögern an. Die Rauscheskapade kam dem Slowaken teuer: 5.000 Euro Geldbuße, 200 Euro Gerichtskosten und 1.500 Euro Schadensgutmachung.