Schwechat

Erstellt am 21. April 2017, 05:29

von Gerald Burggraf

Wechsel im Culinarium: Raimund statt Essbar. Raimund Prankl und Katharina Kimmerl statt Manfred Fent. Duo will mit Café-Bistro „das Raimund“ durchstarten.

WK-Außenstellenleiter Mario Freiberger gratulierte Katharina Kimmerl und Raimund Prankl zur Eröffnung ihres neuen Café-Bistros im Culinarium.  |  Wirtschaftskammer Schwechat

„Michele“, „Die Terrasse“ oder zuletzt „Essbar“ – das Gastronomielokal im Culinarium unmittelbar beim Rathaus hatte schon einige Namen. Seit knapp zwei Wochen heißt es nun „das Raimund“. Der bisherige Pächter Manfred Fent will auf NÖN-Anfrage keine näheren Angaben zum Aus der „Essbar“ machen.

Doch sein Restaurant ist ja auch schon Vergangenheit, die Zukunft soll Raimund Prankl und Lebensgefährtin Katharina Kimmerl gehören. Mit „das Raimund“ verfolgt das Duo auch einen gänzlich anderen Lokalstil, als es Fent tat. „Wir verstehen es eher als Bistro und nicht als Restaurant. Wir setzen auf eine kleinere Auswahl an Speisen, dafür handgemacht“, erläutert Prankl.

"Das wird funktionieren"

Der Schwechater ist in der Gastroszene der Braustadt kein Unbekannter, führte er doch vier Jahre lang als Geschäftsführer die Café-Bar „Prucks“ am Hauptplatz. Mit „das Raimund“ wagt Prankl den Schritt in die Selbstständigkeit. „Wir wollen leben in Schwechat reinbringen“, gibt sich das Unternehmerpaar optimistisch. Die Lage des Lokals sei optimal, zudem setzen Prankl und Kimmerl auf die große Terrasse. „Das wird funktionieren.“

Auf der kleinen, aber feinen Karte setzt das Duo auf mediterrane Küche mit viel Gemüse und kommt damit auch dem Trend „Low Carb Food“, sprich Essen mit wenig Kohlenhydraten, nach. Darüber hinaus steht, passend zum Bistrokonzept, Pizza am Speiseplan. „Unser Pizzateigrezept kommt aus Neapel und wir setzen auf spezielle, saisonale Beläge – aktuell zum Beispiel Bärlauch. Herkömmliche Pizzen bieten wir aber natürlich für Kinder an“, betont Kimmerl.

Auf der Suche nach einem eigenen Lokal war das Paar schon länger. Dass es schließlich die Braustadt geworden ist, freut die Neo-Unternehmer. „Wir haben zwei kleine Kinder mit 3 und 5 Jahren. Daher war uns wichtig, dass es in der Nähe ist“, so die Schwechater. Die offizielle Eröffnungsfeier wird am kommenden Freitag stattfinden.