Erstellt am 10. Dezember 2015, 22:07

von Gerald Burggraf

Titel: Velm: Schulbus eingeschoben. Im neuen VOR-Fahrplan fehlte ein Bus der bisher Schüler aus Velm nach Himberg in die Volksschule brachte. Es war lediglich eine Verbindung vorgesehen, die die Schüler aber eine halbe Stunde vor Schulbeginn ankommen ließ. Nach intensiver Bemühungen von Elternverein und Gemeinde wurde innerhalb weniger Tage ein Lösung gefunden: Ein zusätzlicher Bus.

Neben überarbeiteten Linienführungen und Abfahrtszeiten haben die Buslinien eine neue systematische Benennung erhalten.  |  NOEN, VOR
„So kann das nicht bleiben, diese Situation ist untragbar“, brachte es Robert Sack von den Grünen gegenüber der NÖN noch am Montag auf den Punkt.  Mit dem am 13. Dezember in Kraft tretenden Fahrplan des Verkehrsverbund Ost-Region (VOR) wurde eine Busverbindung in der Früh eingespart, der rund 80 Kinder aus Velm zur Schule nach Himberg brachte. Die Aufregung war riesig, der Elternverein setzte alles daran, die Situation noch zu verbessern. Auch die Gemeinde intervenierte beim VOR.
 
Mit Erfolg wie am Donnerstag offiziell bekannt wurde. „Für die Schüler wird es bereits mit Fahrplanwechsel eine bessere Busverbindung von Moosbrunn über Velm nach Himberg in der Früh geben“, erklärt VOR-Sprecher Jürgen Pogadl.  Man habe „im Sinne der Eltern und Kinder so schnell wie möglich eine Lösung gefunden“. Die Schüler kommen mit dem eingeschobenen Bus rechtzeitig vor dem Unterrichtsbeginn um 7.45 Uhr bei der Schule an. „Die Interimslösung gilt erst einmal von Montag, 14. Dezember bis Weihnachten“, so Pogadl.

Bis dahin will der VOR eine noch bessere Lösung erarbeiten. Die Verbesserungsmaßnahme werde voraussichtlich nach den Semesterferien umgesetzt. Der Kurs wurde bereits in die Fahrplanauskunft integriert und ist im Routenplaner unter www.vor.at und der VOR-App ersichtlich.
 
Die Freude ist natürlich auch bei Gemeinde und Grünen groß. „Wir sind sehr froh, dass es eine Lösung gibt“, unterstreicht der zuständige Gemeinderat, Herbert Stuxer (SPÖ). Man werde aber am Thema dran bleiben und schauen, dass es am Ende eine langfristige und gescheite Lösung für die Kinder gibt. Zufrieden zeigt sich auch Grün-Gemeinderat Robert Sack. „Das ist eine super Geschichte. Allerdings hätte die Gemeinde schon viel früher reagieren müssen“, untermauert er noch einmal seine Kritik.