Erstellt am 15. Juni 2016, 05:50

von Jutta Hahslinger

Tritte und Prügel für eine junge Mutter. Mit Wutausbrüchen, Morddrohungen und Schlägen bereitete ein 19-Jähriger seiner Lebensgefährtin die Hölle auf Erden.

Michael Pfabigan
Nur während der Schwangerschaft habe er seiner Gefährtin eine Atempause von seinen Wutausbrüchen und Attacken gewährt, schildert die sichtlich betroffene Mutter vor Gericht die ehemalige Beziehung ihrer Tochter (19) mit dem Fischamender.

„Nach der Geburt des gemeinsamen Kindes ging der Terror wieder los. Schläge, Tritte und Ohrfeigen. Alkohol spielte dabei sicherlich eine Rolle. Auch die Großmutter hat er einmal unsanft zu Boden befördert. Er genierte sich nicht, in aller Öffentlichkeit meine Tochter zu schlagen“, berichtet sie weiter und Zeugen bestätigen dies.

Richter Rainer Klebermaß verhängte über den 19-Jährigen wegen gefährlicher Drohung, fortgesetzter Gewaltausübung und versuchten Widerstandes gegen die Staatsgewalt eine teilbedingte Freiheitsstrafe: 18 Monate, davon muss er ein halbes Jahr hinter Gittern absitzen. Nicht rechtskräftig.