Erstellt am 26. November 2015, 03:18

von Nicole Nestler

Verschönerung ging nach hinten los. Der Kreisverkehr Richtung Leopoldsdorf sollte mit Wappen und Schriftzug verschönert werden. Ergebnis stellt nun nicht zufrieden.

 |  NOEN, NÖN

Die Maria Lanzendorfer sind unzufrieden. Die Gestaltung des Kreisverkehrs Richtung Leopoldsdorf sollte am Beispiel Himberg mit Pflasterarbeiten und Begrünung erfolgen, letztendlich sieht das Ergebnis aber etwas anders aus.

Vom „Schildbürgerstreich“ spricht ÖVP-Gemeinderat Stephan Roth. „Unter Bürgermeisterin Maw wurde die Verschönerung des Kreisverkehrs beschlossen. Dann waren die Wahlen und der Bauausschuss hat sich für ein Wappen mit Lochstruktur aus Metall entschieden“, so Roth. Das Ergebnis sei nur mäßig zufriedenstellend: „Das Wappen liegt so flach, dass man das Motiv nur unter günstiger Sonneneinstrahlung erkennen kann.“ Abgesehen davon hätte der Ausschuss alleine gar keinen Auftrag geben dürfen.

Bürgermeister mit Ergebnis selbst nicht zufrieden

Angesprochen auf die Kritik meint SPÖ-Bürgermeister Peter Wolf: „Unser Wappen enthält die Farben rot und blau. Diese lassen sich mit Steinen nicht darstellen. Wir bekamen deshalb den Vorschlag einer Edelstahltafel mit Relief. An sich sieht das schon edel aus.“ Er betont, dass der Beschluss von allen Parteien im Ausschuss (SPÖ, ÖVP und FPÖ) einstimmig erfolgte.

Mit dem Ergebnis sei er selbst nicht zufrieden, aber: „Die Firma wird das Wappen im Winkel von 60 Grad schräg stellen. Sollte man dann immer noch nichts erkennen, kann man das Motiv immer noch mit Farben unterlegen.“ Im Frühjahr solle außerdem eine ansprechende Begrünung hinzukommen. „Mit allen Maßnahmen ist diese Lösung immer noch deutlich günstiger als jene mit Steinen und Glas“, so Wolf.