Erstellt am 12. März 2016, 05:44

von Daniel Maier

Volkshaus: Barrierefreiheit nötig?. FPÖ fasst aus "moralischer Verpflichtung" einfachen Zugang ins Auge. Ruzak: "Umbau wünschenswert, aber schwierig."

Das Himberger Volkshaus benötigt laut FPÖ einen barrierefreien Zugang. Dazu wäre aber ein größerer Umbau notwendig.  |  NOEN, Burggraf

Die FPÖ hat in der Klausur den Grundsatzbeschluss gefasst, das Volkshaus barrierefrei zu gestalten: „Selbst, wenn es der Gesetzgeber noch nicht zwingend vorschreibt, sehen wir es als moralische Verpflichtung, allen Menschen zum Himberger Veranstaltungszentrum Volkshaus einen barrierefreien Zugang zu schaffen“, heißt es vonseiten der Partei.

„Natürlich wünscht man sich einen Ausbau des Volksheims. Der ist aber nicht so einfach möglich“, konstatiert Bauamtsleiter Robert Ruzak (SP). „Man müsste vom Parkplatz die Stufen ebenso wie zwei Portale umbauen, einen Treppenlift einbauen und die Sanitäranlagen neu gestalten.“ Auch der Seiteneingang müsste aufgrund des Höhenunterschieds im Gelände einem gröberen Umbau unterzogen werden.

„Und dann müsste man sich noch die Fluchtwege vornehmen“, so Ruzak weiter. Bislang gebe es aber kaum Bedarf, es habe noch keine urgierende Anfrage gegeben: „Es gibt eine Hebebühne, die problemlos funktioniert. Somit kann jedem geholfen werden“, verweist Ruzak auf die aktuelle Handhabung.