Erstellt am 22. April 2016, 06:04

von Josef Rittler

Volksschule: Start der Umbauarbeiten. Neue Klassen und Zusatzräume werden ab 2017 den Schülern mehr Platz bieten. Im Schulhof wird bereits emsig gegraben.

Der Gymnastikraum erhält einen Aufbau mit zusätzlichen Klassenräumen (links im Bild die gotische Lichtsäule).  |  NOEN, Foto: Entwurf BME

Die Volksschule platzt aus allen Nähten. Dies hat auch das Land festgestellt und grünes Licht für eine Erweiterung gegeben (die NÖN berichtete). Es werden zukünftig siebzehn Stammklassen (davon eine Vorschulklasse) nötig sein. Das bedeutet, dass fünf Klassen neu errichtet und verschiedene Nebenräume vergrößert werden müssen.

Die sich derzeit im Gebäude befindliche Sonderschule wird in ein neues Gebäude zwischen NMS und Hort übersiedeln. So werden den Volksschülern etwa 350 Quadratmeter an zusätzlicher Fläche zur Verfügung stehen. Am bestehenden Gebäude werden etwa 700 Quadratmeter umgebaut. Die Vorarbeiten im Innenhof haben bereits begonnen. Der Unterrichtsbetrieb soll uneingeschränkt weitergehen.

Zukünftig fast alles barrierefrei

Die Planungen des Architektenbüros BME sehen eine zweigeschoßige Überbauung des Gymnastiksaales vor. Da das Gebäude die Last nicht tragen kann, wird nur das Dach abgetragen und eine vom jetzigen Bestand unabhängige Deckenkonstruktion errichtet. Diese wird wie eine Tischplatte auf außerhalb der bestehenden Wände fundierte Stützen gelagert (siehe Bild).

Um das Haus allen gut zugänglich zu machen, ist der Einbau eines Liftes an der Hoffassade des Hauptgebäudes geplant. Ein Mittelgang wird die Stiegenhäuser untereinander und mit dem Lift verbinden, einzelne Zwischenstufen werden durch Rampen ersetzt.

So können nach der Umgestaltung fast alle Ebenen im Zubau und im alten Haus (ausgenommen drei im Bereich der Hofeinfahrt liegende Räume) barrierefrei erreicht werden.