Schwechat , Bruck an der Leitha

Erstellt am 13. Juli 2016, 05:08

von RED

Lobau-Tunnel: Weiter Warten auf Entscheid. S1-Projekt liegt derzeit beim Bundesverwaltungsgericht.

So soll der Lobau-Tunnel unter der Donau zwischen Schwechat und Groß-Enzersdorf einmal aussehen. Derzeit liegen alle Pläne beim Bundesverwaltungsgericht, das über die diversen Einsprüche der Umweltschützer entscheiden muss. Die Asfinag will 2018 mit dem Bau des Tunnels beginnen.  |  NOEN, Asfinag

Am Flughafen würde man den Lobau-Tunnel lieber heute als morgen realisiert sehen. Eine verbesserte Anbindung würde den Wirtschaftsstandort weiter stärken, ließ Vorstandsdirektor Güntheer Ofner vor einigen Monaten wissen. In Schwechat selbst sieht man die Sache skeptischer, würde doch der Verkehr am Knoten Schwechat eklatant ansteigen. Und die Kreuzung S1 und A4 ist heute schon ein Unfallhäufungspunkt.

Derzeit heißt es aber warten. Die Wiener FPÖ fordert in einer Aussendung eine rasche Entscheidung. Vor allem im Hinblick auf die Stadtstraße durch den 22. Wiener Gemeindebezirk, die aber nur in Verbindung mit dem S1-Lückenschluss zwischen Schwechat und Wien-Süßenbrunn umgesetzt wird.

Die Grünen, kleiner Koalitionspartner der SPÖ in der Bundeshauptstadt, sind jedoch weiter gegen den Lobau-Tunnel. Sie setzen weiter auf alternative Umsetzungsmöglichkeiten wie eine Brücke. Begründung: Das Tunnelprojekt sei verkehrspolitisch „aus dem vorigen Jahrhundert“ und „horrend teuer“.
Derzeit liegt das Projekt „S1 Nordostumfahrung“ beim Bundesverwaltungsgericht. Dort wird in zweiter Instanz der positive Umweltverträglichkeitsbescheid geprüft.

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