Erstellt am 19. Mai 2016, 02:04

von Susanne Müller

Zentralmatura "Abwicklung hat ohne Probleme funktioniert". In der Handelsakademie läuft heuer erstmals die Matura nach den neuen zentralen Vorgaben - bisher reibungslos.

Nachdem die Gymnasien bereits im Vorjahr die Hürde der Zentralmatura zu bewältigen hatten, steht die zentralisierte Reifeprüfung in der Handelsakademie heuer erstmals auf dem Plan.

In der Brucker HAK wurden die schriftlichen Prüfungen in der Vorwoche abgeschlossen. Den Anfang machte wie überall Deutsch, gefolgt von Mathematik und Englisch. „In Französisch und Russisch ist bei uns niemand schriftlich angetreten. Daher sind wir mit den schriftlichen Prüfungen bereits fertig“, so HAK-Direktorin Ulrike Wiedersich.

Der erste Teil der Prüfung, die Präsentation der „Diplomarbeit“, wurde bereits Ende des vergangenen Schuljahres absolviert. „Das ist dabei der große Vorteil, dass man sich den Termin dafür selbst wählen kann“, so Wiedersich.

Logistisch gut geplant

Die Abwicklung habe bislang ohne Probleme funktioniert. „Alles war logistisch gut geplant. Theoretisch kann natürlich immer etwas passieren, aber bisher hat alles gut geklappt“, so Wiedersich. Erste Meldungen von zahlreichen negativen schriftlichen Prüfungen, vor allem in Mathematik, kann Wiedersich nicht bestätigen. „Ergebnisse weiß ich noch keine, die Bewertungen sind noch nicht abgeschlossen.“

Für jene, denen die schriftliche Prüfung tatsächlich ein negatives Ergebnis beschert hat, besteht am 6. und 7. Juni die Möglichkeit, dies bei den Kompensationsprüfungen auszubessern. Mitte Juni bilden dann die mündlichen Prüfungen den Abschluss der ersten Zentralmatura in der HAK. „Die sind vom Umfang her neu, das wird sicher eine Herausforderung“, so Wiedersich.