Erstellt am 04. Februar 2016, 11:03

Zusätzlicher Halt fix. Pendlerbahnhof wird in der Früh und am Nachmittag verstärkt angefahren. Grüne fordern Viertelstundentakt.

Der Bahnhof Kaiserebersdorf ist bei Schwechatern als Pendlerbahnhof beliebt. Ab 8. Februar bleiben Eilzüge in der Früh und am Nachmittag nun auch dort stehen.  |  NOEN, Fussi

Der Pendlerbahnhof Kaiserebersdorf wird künftig auch von Eilzügen angefahren. Die Station, die viele als Park & Ride-Anlage nützen, soll in beiden Richtungen zu Stoßzeiten öfter angefahren werden.

Voraussichtlich ab 8. Februar werden die Eilzüge von Wolfsthal nach Wien um 5.20, 6.20 und 7.20 Uhr halten, ebenso bietet sich am Nachmittag die Gelegenheit zwischen 15 und 19 Uhr in Kaiserebersdorf zu- beziehungsweise auszusteigen.

Die Verbesserungen ergaben sich nach einem Besuch von Schwechats Bürgermeisterin Karin Baier (SP) und Vizebürgermeisterin Brigitte Krenn (Grüne) bei der Grünen Vizebürgermeisterin Wiens, Maria Vassilakou. Es sollte ein erstes Gespräch mit Vertretern des VOR stattfinden, nachdem sich zahlreiche Schwechater über die Fahrplangestaltung negativ äußerten. Der Fahrplan von Bus und Bahn, aber auch die Zusammenstellung der Zugsgarnituren sorgten für zahlreiche Kritik.

Fahrplanerweiterung

Nach dem Gespräch nannten Baier und Krenn das Angebot der VOR-Vertreter einen „ersten Schritt“. Auch bei den Fahrzeugen soll es Neuerungen geben: „Die ersten City-Jets werden für Februar erwartet. Ich hoffe, dass sie auch auf der S7 zum Einsatz kommen, da die Garnituren um rund 100 Sitzplätze mehr aufweisen“, so Baier.

Krenn: „Gut, dass so ein weiteres Angebot geschaffen wird, aber von dem alten Zustand mit einem Viertelstundentakt in der Morgenspitze sind wir sowohl in Kaiserebersdorf als auch in Schwechat weit entfernt. Hier fordere ich weitere Maßnahmen ein“. Ein Viertelstundentakt wäre, so Krenn, eine Investition in die regionale Infrastruktur. „Das ist die Verantwortung aller, die am öffentlichen Personen-Nahverkehr beteiligt sind. Fernverkehrszüge oder der CAT müssen dieser Notwendigkeit untergeordnet werden.“