Zwölfaxing

Erstellt am 21. April 2017, 03:28

von Nicole Frisch

FP-Koller: Volksschule ist nicht barrierefrei. Für manche Veranstaltungen gibt es laut Ortschefin Reiser eine Anfahrtsrampe. Koller will diese bei allen Veranstaltungen.

Es gibt aktuell keinen barrierefreien Zugang zur Volksschule. Eine Anfahrtsrampe wird nur bei Wahlen, nicht aber bei Konzerten der Musikschule (im Bild) verwendet. Dies sorgt für Aufregung bei Klaus Koller (FP).  |  Frisch

In der örtlichen Volksschule werden nicht nur Kinder unterrichtet, sondern auch diverse Veranstaltungen abgehalten – von Konzerten der Musikschule bis hin zu Gemeinderatssitzungen. Barrierefrei ist die Volksschule aber nicht – und das ärgert den ehemaligen FP-Gemeinderat KIaus Koller. Er sieht darin eine „große Gemeinheit gegenüber den Bürgern“.

SP-Bürgermeisterin Astrid Reiser ist sich bewusst, dass die Volksschule derzeit nicht barrierefrei ist. Sie kann die Aufregung allerdings nicht ganz nachvollziehen. „Für Veranstaltungen, bei denen Barrierefreiheit notwendig ist, haben wir eine Anfahrtsrampe“, sagt Reiser. Konkret meint sie damit das Wahllokal im Turnsaal. „Der Zugang zum Turnsaal ist katastrophal“, argumentiert Koller.

"Rampen kann man auf- und wieder abbauen"

Eine Anfahrtsrampe hält Koller grundsätzlich auch für sinnvoll – allerdings für alle Veranstaltungen und nicht nur für Wahlen. „Wenn eine Veranstaltung ist, kann man eine Rampe aufbauen und danach wieder abbauen“, meint Koller.

Unzufrieden ist Koller auch damit, dass die Gemeinderatssitzungen in den ersten Stock der Volksschule verlegt wurden. „Das ist ganz gemein. Viele Leute können nicht mehr zuhören kommen, weil sie da nicht raufkommen“, betont Koller. Die Ortschefin hält hingegen fest, dass sich noch niemand auf der Gemeinde darüber beschwert habe. „Wir haben immer gesagt, wenn Bedarf ist, können wir die Sitzungen gerne wieder in die Aula verlegen“, unterstreicht Reiser.