Erstellt am 20. Oktober 2015, 04:52

von Peter Führer

Amstettens Kicker: „Wir wollen das Punktemaximum“. Der SKU hat für die letzten Partien der Hinrunde hohe Ziele. Kapitän Michael Achleitner gibt die Richtung vor.

Nur Zuschauer. SKU-Kicker Arber Pervorfi (li.) sah gegen Schwechat die Gelb-Rote Karte und ist nun beim Spiel gegen Rapid zum Zuschauen gezwungen. Foto: Kovacs  |  NOEN, Kovacs
Nach dem 3:2-Sieg gegen Schwechat will der SKU Amstetten in den kommenden Wochen nachlegen und noch einige Plätze in der Tabelle gutmachen.

„Wir haben in dieser Saison schon zu viele Punkte liegen gelassen. Jetzt haben wir uns für die letzten Spiele das Ziel gesetzt, das Punktemaximum zu holen“, erklärt SKU-Kapitän Michael Achleitner. Drei Spiele stehen noch auf dem Programm, neun Zähler könnte Amstetten damit noch holen.

Die erste Hürde auf dem Weg zum perfekten Hinrundenende muss die Thonhofer-Elf in Wien überwinden. Am kommenden Samstag gastiert man bei den Youngsters des SK Rapid Wien.

Positive Erinnerungen an das letzte Duell

„Die Rapidler haben eine spielstarke Mannschaft, bringen die Ergebnisse aber momentan nicht nach Hause. Natürlich wollen wir auch dort punkten“, analysiert Amstettens Sportlicher Leiter Harald Vetter den nächsten Gegner.

Achleitner kennt das Erfolgsrezept für einen Auswärtssieg in der Bundeshauptstadt. „Wir müssen in der Defensive gut stehen und schauen, dass wir keine individuellen Fehler machen. Vorne sind wir sowieso immer für ein Tor gut.“

Das Spiel gegen die Grün-Weißen weckt bei Achleitner zudem positive Erinnerungen. „Im vorigen Jahr haben wir dort schon hoch gewonnen. Natürlich wollen wir auch dieses Mal ein ähnliches Ergebnis erreichen.“

Bezüglich Mannschaftsaufstellung sind keine großen Überraschungen zu erwarten. „Der Kader wird gegenüber der Schwechat-Partie beinahe unverändert bleiben. Einzig Arber Pervorfi wird wegen seiner Gelb-Roten Karte nicht dabei sein“, erteilt SL Vetter Auskunft. Ansonsten könnte Trainer Heinz Thonhofer auf die selben Kräfte zurückgreifen.