Erstellt am 24. November 2015, 03:38

von Ingrid Vogl

Auf ungewohntem Eis zum klaren Sieg. Obwohl die Eismaschine ausfiel, ging die Partie gegen Stockerau plangemäß über die Bühne. Wölfe siegten klar mit 6:1.

Im Dauereinsatz. Der Stockerauer Tormann hatte in Amstetten viel zu tun und konnte den souveränen 6:1-Sieg der Amstettner Wölfe nicht verhindern. Der Anschlusstreffer der Gäste fiel neun Sekunden vor Schluss, als Schramböck den Puck ins eigene Tor abfälschte. Foto: Kovacs  |  NOEN, Anton Kovacs

AMSTETTEN - STOCKERAU 6:1. Es war ein Spiel unter erschwerten Bedingungen, das die beiden Teams am Freitag zu absolvieren hatten. Zum ersten Mal in 20 Jahren fiel just am Spieltag die Eismaschine wegen eines Defekts aus.

„Trotzdem haben wir uns entschlossen, das Spiel ohne Eisreinigung durchzuführen. Zwischen den Dritteln wurde nur der lockere Schnee händisch vom Eis gekehrt. Aus diesem Grund war das Spiel nicht so schnell wie gewohnt“, schilderte Wölfe-Präsident Johann Rosenthaler die ungewohnte Situation.

Die Hausherren hatten von Beginn an mehr Feldüberlegenheit, konnten diese aber nicht in gefährliche Torsituationen umsetzen. Die Führung gelang den Wölfen dann in der dritten Minute, als Spielertrainer Matthias Schwab nach idealem Pass von Andreas Friedl den Stockerauer Tormann überspielte. Danach wachten die Gäste auf und hielten das Spiel offen. Erst in der 17. Minute gelang den Amstettnern wieder eine schnelle Kombination über das ganze Spielfeld, die Felix Funke zum 2:0 abschloss.

Das zweite Drittel begann schneller. „Anscheinend hatten sich die Spieler an die ungewohnte Eisqualität gewöhnt“, so Rosenthaler. Amstetten erzeugte großen Druck und beendete den Spielabschnitt mit einem 4:0-Zwischenergebnis.

Im Schlussdrittel wurde das Spiel dann ruppiger. Amstetten nutze ein Powerplay zum 5:0. Acht Minuten später war es erneut Schwab, der für Amstetten zum 6:0 traf. Ein Sieg ohne Gegentreffer war den Amstettnern trotz Überlegenheit aber nicht gegönnt. Neun Sekunden vor Schluss lenkte Schramböck den Puck nach einem Querpass der Stockerauer unhaltbar für den eigenen Goalie ins Amstettner Tor.

Nächster Gegner der Amstettner Wölfe ist Tulln auswärts.