Erstellt am 15. Dezember 2015, 06:03

von Ingrid Vogl

Starke Leistung wurde nicht belohnt. Amstetten hielt mit Tabellenführer Tirol hervorragend mit, zu einem Satzgewinn reichte es aber nicht.

Durch die Mitte. Mittelblocker Philip Ichovski bei einem erfolgreichen Angriff, bei dem auch der Topscorer der Tiroler, Stefan Chrtiansky (Nummer 3), zu spät kam.  |  NOEN, Ingrid Vogl

AMSTETTEN - TIROL 0:3. „Wir haben in der Liga die letzten drei Spiele klar gewonnen und wollen auch gegen den Meister ein sehr gutes Spiel machen“, hatte VCA-Trainer Martin Kop vor der Tirol-Partie am vergangenen Dienstag angekündigt. Und seine Mannschaft erfüllte ihm den Wunsch nach einer starken Leistung.

Dass die Amstettner auf Platz sechs in der Tabelle liegen und die Tiroler im Laufe der Meisterschaft insgesamt erst einen einzigen Satz abgeben mussten, spiegelte sich im ersten Satz der Partie im Spielverlauf keineswegs wider. Sowohl bei der ersten als auch bei der zweiten technischen Auszeit lag der VCA noch in Front. Die größere Routine der Tiroler gab dann in der Endphase den Ausschlag zu ihren Gunsten. Im zweiten Satz wurde der Klassenunterschied der beiden Teams dann etwas deutlicher. Die Tiroler führten phasenweise mit bis zu sechs Punkten Vorsprung und sicherten sich diesen Durchgang mit 25:19.

Tabellenführer ließ keinen Satzgewinn zu

Der dritte Satz verlief dann wieder ausgeglichener und die Amstettner gingen mit einer 16:14-Führung in die zweite technische Auszeit. Die Kop-Truppe konnte den Vorsprung aber nicht verteidigen und musste sich dem haushohen Favoriten trotz hervorragender Leistung ohne Satzgewinn geschlagen geben. „Die Mannschaft hat den Aufwärtstrend der letzten Wochen mit der Leistung gegen Tirol bestätigt“, war VCA-Sportdirektor Micha Henschke zufrieden. Auch der Trainer der Tiroler fand für die Vorstellung des VCA lobende Worte. „Amstetten hat heute eine sehr starke Leistung gezeigt und es war ein lässiges Spiel“, erklärte Daniel Gavan.

Nach dem Europacupspiel am Dienstag geht es für den VCA in der Austrian Volley League am 19. Dezember weiter. Im ersten Spiel der Rückrunde trifft man auswärts auf Graz. „Für uns beginnt die Rückrunde mit zwei Auswärtsspielen in Graz und Klagenfurt. Vielleicht können wir uns da ein vorweihnachtliches Geschenk mit sechs Punkten sichern“, hofft Micha Henschke auf eine Fortsetzung der guten Form.