Amstetten

Erstellt am 25. April 2017, 01:20

von Ingrid Vogl

Solide Leistung der Falcons. In einer über weite Strecken offenen Partie setzten sich die Amstetten Falcons gegen die Vorchdorf Vikings durch.

In die Mangel genommen. Das junge Team aus Vorchdorf leistete gehörigen Widerstand, letztendlich setzte sich aber die Routine der Amstettner – am Bild Kapitän Amil Klisura – durch.  |  Kovacs

Gut aufgelegt präsentierten sich die Falcons am vergangenen Samstag in der Pölz-Halle. Auch der Ausfall von Schlüsselspielern wie Georg Rülling, Samuel Alkin und Jürgen Brandner änderte nichts an der guten Laune der Amstettner, denn gegen das junge Vorchdorfer Team galten die Hausherren dennoch als Favoriten.

Dieser Rolle wurden die Falcons zumindest zu Beginn der Partie nicht gerecht. Immer wieder ließen sie durch Unkonzentriertheit leichte Punkte liegen und die Gäste hielten das Spiel durch gekonnte Abschlüsse offen. Im zweiten Spielabschnitt forcierten die Amstettner dann erfolgreich das Insidespiel, wo sie größentechnisch doch überlegen waren. Mit fünf Punkten Vorsprung zur Halbzeit war man aber trotzdem nicht zufrieden.

Falcons weiterhin auf Meisterkurs

Nach einigen taktischen Umstellungen lief es in der zweiten Halbzeit besser für die Gastgeber. Durch Zug zum Korb bauten sie die Führung aus, am Rebound dominierten sie angeführt von Top-Rebounder Sebastian Glantschnig offensiv und defensiv die Bretter. Die Vorchdorfer konnten zwar immer wieder ihr Talent zeigen, doch die Amstettner blieben routiniert. Im letzten Spielabschnitt leistete man sich jedoch unnötige Ballverluste durch schlechtes Timing bei den Pässen. Am Ausgang des Spiels ändert das aber nicht mehr viel.

Mit dem 76:57-Sieg sicherten sich die Falcons nun auch rechnersich den Halbfinaleinzug auf Platz eins der Tabelle. Trotzdem gab sich Kapitän Amil Klisura selbstkritisch. „Speziell in der ersten Hälfte waren wir nicht gerade meisterlich unterwegs. Sieg ist Sieg, aber die Videoanalyse wird zeigen, was da nicht stimmte“, so Klisura.