Amstetten

Erstellt am 23. August 2016, 02:44

von Ingrid Vogl

Streetballer gegen die Besten der Welt. Das Amstettner Streetball-Team GAP Austria war bei den 3x3 Challenger Turnieren in Lugano und Bukarest im Einsatz und kämpfte dabei gegen die Topteams dieser Sportart.

International im Einsatz. Jürgen Brandner, Georg Rülling, Amil Klisura und Jasmin Marevac (v.l.n.r.) spielten in den letzten Tagen Turniere in Lugano und Bukarest. Foto: privat  |  privat

Jürgen Brandner, Georg Rülling, Amil Klisura und Jasmin Marevac präsentierten sich zuletzt wieder einmal auf der internationalen Bühne und griffen bei den Challengern in Lugano und Bukarest ins Geschehen ein. Mit unterschiedlichem Erfolg.

Nach achtstündiger Anreise trafen die Amstettner in Lugano im ersten Spiel auf den Turnierfavoriten aus Amsterdam. In einer engen Partie wurden den Mostviertlern unnötige Ballverluste gegen Ende des Spiels zum Verhängnis und sie mussten sich knapp geschlagen geben. Als nächster Kontrahent wartete Andorra. Ein Team, das man im letzten Jahr schon schlagen konnte. Das gelang, trotz einiger Verstärkungen bei den Gegnern, auch heuer wieder.

Der souveräne Sieg sollte in diesem Bewerb aber der einzige bleiben. Gegner Nummer drei, ein eher unbekanntes Team aus Novi Sad, erwies sich in der Folge als zu stark. Gegen die Serben, die zuvor beide Gruppenspiele klar gewonnen hatten, war das Am-stettner Team chancenlos. Der spätere Turniersieger schlug alle Teams – so auch die Amstettner – vor Ablauf der Zeit durch das Erreichen von 21 Punkten.

In Bukarest stand das beste Challenger Turnier Europas am Programm, bei dem sich die Nummern eins und zwei der Weltrangliste den Sieg untereinander ausmachten. Eine starke Vorstellung bot auch das Team GAP Austria, das in Rumänien auf einige Topteams traf. Die Auslosung hatte den Amstettnern harte Brocken wie den Vorjahressieger Zemun (Serbien), NY Harlem (USA) und ein eher unbekanntes Team aus Bukarest beschert. Im ersten Spiel gegen den Favoriten aus Zemun sorgte die beeindruckende Kulisse für einige Nervosität bei Klisura & Co. Die Amstettner konnten aber durchaus mitspielen, gefährlich wurden sie den Serben beim 9:18 aber nie.

Gegen die Hausherren aus Bukarest galten die Niederösterreicher als Favorit und wurden dieser Rolle auch gerecht. Mit zwei Freiwürfen beendeten sie die Partie noch vor Ablauf der Zeit mit 21:19. Somit hätte man im dritten Spiel der Gruppenphase einen Sieg mit elf Punkten Vorsprung gebraucht, um den Aufstieg in die K.O.-Phase zu schaffen. Das ließen die körperlich überlegenen Amerikaner nicht zu. Sie gewannen deutlich mit 19:9. „Trotzdem sind wir mit der Leistung einigermaßen zufrieden. Immerhin sind das die Topteams der Welt“, zog Jasmin Marevac nach den beiden Großereignissen eine positive Bilanz.