Erstellt am 11. Oktober 2016, 05:56

von Ingrid Vogl

Team machte Trainer Geburtstagsgeschenk. Die Amstetten Falcons starteten am Geburtstag von Trainer Rene Bremböck mit einem klaren Sieg in die neue Saison.

Kampf um jeden Ball. Den Amstetten Falcons – im Bild Alessandro Prandstätter – gelang gegen den Vorjahresfinalisten aus Linz ein Auftakt nach Maß. Die Amstettner setzten sich souverän mit 86:65 durch und schenkten Trainer Rene Bremböck einen klaren Auftakterfolg zum Geburtstag.  |  NOEN, Kovacs

AMSTETTEN - LINZ 86:65. Im Vorjahr waren die Amstetten Falcons die dominierende Mannschaft in der OÖ Landesliga. Sie legten eine Siegesserie von 21 Siegen in Folge hin und kürten sich verdientermaßen zum Landesmeister. An diese Erfolge möchte man in der neuen Saison anschließen.

Die Leistungsträger rund um Kapitän Amil Klisura stehen Coach Rene Bremböck auch heuer zur Verfügung, die Bank ist nach einigen Abgängen aber nicht ganz so tief besetzt wie zuletzt. Davon war im ersten Spiel aber wenig zu merken, obwohl die Falcons zum Auftakt mit Vorjahresfinalist Lui Linz gleich auf einen starken Gegner trafen. Die Falken wirkten von Beginn an wie eine geschlossene Einheit, die Linzer konnten nur mäßig mithalten, obwohl sie mit Gunther Zajic einen Ex-Bundesliga-Spieler aufs Feld schickten. Mit 23:11 endete das erste Viertel ganz nach dem Geschmack von Geburtstagskind Rene Bremböck, der deshalb schon im zweiten Viertel die Bankspieler einsetzte.

Youngster Moritz Thoma feierte sein Debüt

So feierte Youngster Moritz Thoma mit einem erfolgreichen Mitteldistanzwurf sein Debüt in der drittbesten Liga Österreichs. Durch die frischen Kräfte überrannten die Falken die Gäste mit ihrem üblichen Fastbreak-Spiel. Mit 51:23 ging es in die Halbzeitpause.

In der zweiten Hälfte begannen die Linzer Routiniers schön langsam zu treffen und boten den Zuschauern ein ausgeglichenes Viertel. Amil Klisura, der Spieler des Abends, ließ mit 25 Punkten aber keine Unklarheiten über den Spielausgang aufkommen. Aufgrund der deutlichen Führung spielten die Gastgeber im letzten Spielabschnitt nur noch mit der zweiten Garnitur, was am Ergebnis allerdings nicht viel änderte. „Auch wenn wir heuer erstmalig kein Testspiel absolviert haben, wirken vor allem unsere routinierten Spieler rund um Klisura, Rülling und Marevac doch sehr eingespielt. Wir bewegen den Ball bereits sehr gut“, war Rene Bremböck mit dem Auftakt zufrieden.