Erstellt am 13. Oktober 2015, 05:02

von Peter Führer

Der Absturz soll gestoppt werden. Regionalliga Ost / Gegen Schwechat will der SKU Amstetten wieder auf die Siegerstraße zurück. Der Kader wird wieder größer. Die Niederlage gegen den SKN St. Pölten war für Amstetten die zweite Pleite in Serie.

An die Schmerzgrenze. Amstettens Kapitän Michael Achleitner (re.) wird mit seiner Mannschaft in den kommenden Wochen vollen Einsatz zeigen müssen, wenn man den Negativlauf stoppen will.  |  NOEN, Wolfgang Wallner
Die Niederlage gegen den SKN St. Pölten war für Amstetten die zweite Pleite in Serie. Seit drei Spielen wartet man auf einen vollen Erfolg.

Die sportliche Talfahrt führte auch zu einem Absturz in der Tabelle. Mit zwölf Punkten hält die Thonhofer-Elf auf Rang elf. „Wir dürfen jetzt nicht die Nerven verlieren, aber das Spiel gegen Schwechat ist eine sehr wichtige Partie. Es geht darum, dass wir nach oben hin den Anschluss nicht verlieren und künftig nicht nach unten schauen müssen“, weiß Amstettens Sportlicher Leiter Harald Vetter um die Bedeutung des Spieles gegen Schwechat.

Die Tatsache, dass es momentan nicht so läuft, wie erwartet, führt Vetter darauf zurück, dass seine Mannschaft derzeit zu leicht ausrechenbar sei. „Bei uns läuft viel über Patrick Lachmayr. Wenn die Gegner ihn zustellen, dann bekommen wir Probleme. Wir müssen es schaffen, dass mehrere Spieler für Torgefahr sorgen.“

Die Last auf mehrere Schultern verteilen

Dennoch gäbe es trotz des Negativlaufs einige positive Aspekte. Auch bei der Niederlage gegen die St. Pöltner Juniors. „Mir fallen jetzt keine drei Spieler ein, die gegen St. Pölten eine ganz schlechte Leistung abgerufen haben. Die Einzelleistungen waren in Ordnung, aber trotzdem hat es nicht ganz gereicht.“

Amstetten trifft an diesem Wochenende auf Schwechat. Das Team von Trainer Peter Benes liegt mit acht Zählern auf dem 15. Tabellenplatz. Für die Wiener geht es um den Anschluss ans Mittelfeld, daher wird es an Motivation kaum fehlen. „Ich erwarte mir eine kompakte Mannschaft, die auch körperlich top ist. Dennoch müssen wir dieses Spiel gewinnen, um uns endlich wieder nach oben orientieren zu können“, gibt Harald Vetter die Marschrichtung vor.