Erstellt am 19. Januar 2016, 03:18

Der Kader ist nun wieder komplett. Mit Markus Tröthann und Bartlomiej Gajdek kehrten die beiden verletzten Diagonalangreifer wieder ins Team zurück.

Perfekter Einstand. Diagonalangreifer Markus Tröthann stand gegen Salzburg zum ersten Mal in der Startsechs und avancierte dabei mit 20 Punkten gleich zum Topscorer der Amstettner. Foto: Vogl  |  NOEN, Ingrid Vogl

AMSTETTEN - SALZBURG 3:0. Die Hinrunde verpasste er wegen einem Bandscheibenvorfall komplett, am vergangenen Mittwoch stand Markus Tröthann dann erstmals in der Grundsechs des VCA. Und der Diagonalangreifer feierte ein perfektes Debüt und beendete die Partie als Topscorer.

„In erster Linie hat es mir heute einfach wieder mal riesig Spaß gemacht, Volleyball zu spielen. Ich hatte keinen Druck und es ist einfach super gelaufen. Es war eine tolle Leistung der gesamten Mannschaft“, freute sich Tröthann über seine gute Vorstellung und den klaren Sieg seines Teams.

Trainer Martin Kop setzte gegen den Vorletzten angesichts des nahenden Cup-Halbfinales wieder auf ein rein österreichisches Team, das den geforderten klaren Sieg in nur 63 Minuten fixierte. 20 Punkte steuerte Markus Tröthann bei. „Das war eine Riesenpartie von Markus. Er hat über 80 Prozent seiner Angriffe verwertet. Das ist richtig stark“, war Sportdirektor Micha Henschke voll des Lobes.

AICH/DOB - AMSTETTEN 3:0. War es gegen Salzburg Markus Tröthann, der nach längerer Verletzungspause erstmals zum Einsatz kam, so stand die Partie gegen Aich/Dob ganz im Zeichen des Comebacks von Diagonalangreifer Bartlomiej Gajdek, der sich Anfang November eine Knöchelluxation zugezogen hatte. Der Pole meldete sich mit sieben Punkten erfolgreich zurück im Team.

Die Amstettner lieferten gegen den Tabellenzweiten ein starkes Spiel, wurden aber für diese Leistung nicht mit einem Satzgewinn belohnt. „Wir sind stark und diszipliniert gestartet, haben dann eigentlich nur durch kleine Fehler die ersten beiden Sätze verloren“, so die Analyse von Kapitän Philip Ichovski.

Lange Zeit spielten die Amstettner auf Augenhöhe mit den favorisierten Kärntnern, die aber gegen Ende des Satzes immer noch ein wenig zulegen konnten und keinen Satzgewinn der Mostviertler zuließen. „Im dritten Satz haben wir wieder gut gespielt, aber etwas nachgelassen und mehr Eigenfehler gemacht“, erklärt Ichovski.

Trotz der 0:3-Niederlage zeigte sich der VCA-Kapitän aber nicht enttäuscht über das Spiel in Bleiburg. Im Gegenteil: „Wir haben heute gezeigt, dass mit uns jederzeit zu rechnen ist und dass wir selbst den Vizemeister ärgern können.“

Nach einem spielfreien Wochenende steht für die Am-stettner erst am Freitag, 29. Jänner, die nächste Partie am Meisterschaftskalender. Die Truppe von Trainer Martin Kop trifft dabei in der Johann Pölz-Halle ab 19.30 Uhr auf den Tabellennachbarn aus Weiz.