Erstellt am 28. Oktober 2015, 05:42

von Ingrid Vogl

Der nächste VCA-Krimi mit Happy End. Nach dem klaren Sieg in der Bundesliga musste der VCA im Cup-Viertelfinale nach 2:0-Führung noch in einen fünften Satz.

Alles unter Kontrolle. Bartlomiej Gajdek, Philip Ichovski und Ingmar Zipper (v.l.n.r.) waren gegen Salzburg maßgeblich beteiligt am klaren Amstettner Sieg. Foto: Vogl  |  NOEN, Ingrid Vogl

AUSTRIAN VOLLEY LEAGUE

SALZBURG - AMSTETTEN 0:3. Zum AVL-Auftakt in der Vorwoche setzte es für die Am-stettner Volleyballer eine unerwartet klare Niederlage gegen Graz. Deshalb galt es diese Woche, einiges gutzumachen. Der Gegner, Aufsteiger Salzburg, kam da gerade zur rechten Zeit.

Obwohl der VCA verletzungsbedingt weiterhin auf die Tröthann-Brüder verzichten muss, war ein Sieg in Salzburg nie gefährdet. Lediglich im zweiten Satz hatten die Amstettner einen 15:22-Rückstand zu meistern. Nach knapp einer Stunde Spielzeit stand aber der souveräne 3:0-Sieg fest.

„Es war ein Spiel, das wir gewinnen mussten. Die Mannschaft hat zwar einmal im zweiten Satz gewackelt, in Summe war aber der Angriff rund um Ingmar Zipper und Bartlomiej Gajdek einfach top“, erklärte Sportdirektor Micha Henschke.

Noch vor Spielbeginn galt es für Henschke auch diesmal eine Hiobsbotschaft zu verdauen. Mit Lukas Scheucher verletzte sich ein weiterer Spieler beim Einspielen am Knöchel.

AUSTRIAN VOLLEY CUP

KLAGENFURT - AMSTETTEN 2:3. Im Achtelfinale war Lukas Scheucher der Matchwinner. Gegen Klagenfurt war sein Einsatz aufgrund seiner Bänderverletzung vorerst ungewiss. Der Youngster biss sich mit stark getaptem Knöchel aber durch und avancierte erneut zum Topscorer.

Die Amstettner begannen stark, lagen mit 2:0 Sätzen in Front und führten im dritten Durchgang bereits mit 16:12. „Eigentlich war das Spiel aus, aber wir haben die Klagenfurter durch Fehler wieder ins Spiel gebracht“, analysierte Micha Henschke. Wie schon in der Vorwoche musste auch in Kärnten ein fünfter Satz die Entscheidung über den Aufstieg in die nächste Runde bringen.

Trainer Martin Kop erwies sich in dieser Phase des Spiels wieder einmal als Taktikfuchs und brachte Libero Lukas Kreuziger als Außenangreifer ins Spiel. Mit einer Serviceserie entschied er die Partie zugunsten der Amstettner. „Der hat durchserviert, unglaublich. Als Libero serviert er ja sonst nie“, war Henschke voll des Lobes.

Gegner im Halbfinale ist nun Enns.