Erstellt am 03. November 2015, 05:57

von Ingrid Vogl

Erwartete Niederlage. Gegen Tabellenführer und Vizemeister Aich/Dob stand der VCA auf verlorenem Posten und verlor in 71 Minuten mit 0:3.

Kein Durchkommen. Der Block von Aich/ Dob stellte die Am-stettner immer wieder vor unlösbare Probleme. Die Truppe rund um Kapitän Philip Ichovski (re.) musste sich in der Ennser Sporthalle mit einer klaren 0:3-Niederlage abfinden.  |  NOEN, Vogl

AMSTETTEN - AICH/DOB 0:3. Viele Zuschauer hatte der aktuelle AVL-Tabellenführer am Samstag nicht ins Amstettner Ausweichquartier nach Enns gelockt. Vor gespenstisch leeren Rängen starteten die Teams am Halloween-Abend in die Partie. Und diese verlief erwartet klar zugunsten der Gäste.

Die noch immer ersatzgeschwächten Amstettner wehrten sich gegen die Favoriten aus Kärnten so gut es ging, länger als 71 Minuten konnten sie sich aber nicht im Spiel halten. „Aich/Dob ist eine sehr erfahrene Mannschaft. Es ist schwierig gegen sie zu bestehen. Phasenweise ist uns das ganz gut gelungen. In Summe fehlt uns aber die Konstanz über ein ganzes Match. Die Kärntner machen keine Fehler und haben einen sehr gut eingespielten Dreierblock“, analysierte Trainer Martin Kop die klare 0:3-Niederlage seiner Mannschaft.

Erster Kurzeinsatz von Thomas Tröthann 

Am Ende des ersten und des dritten Satzes schickte Kop Thomas Tröthann aufs Feld, der nach seiner Bänderverletzung im Sprunggelenk noch geschont wird. Wie wichtig der Außenangreifer für den VCA ist und wie gefährlich er für jeden Gegner sein kann, machte er gleich nach seiner Einwechslung deutlich. Mit seinem ersten Ballkontakt, einem erfolgreich abgeschlossenen Angriff, trug sich Tröthann trotz seines Kurzeinsatzes in die Scorerliste ein.

Für die kommenden schwierigen Aufgaben hofft man, Tröthann wieder mehr ins Spiel einbauen zu können. Ab Samstag warten nämlich drei Spiele in fünf Tagen auf die Herren des VCA. Am Samstag treffen die Amstettner in deren Heimhalle auf die Supervolleys aus Enns. Zwei Tage später folgt dann das erste Match in der renovierten Pölz-Halle. Gegner ist niemand Geringerer als Lokalrivale Waldviertel. Das dichte Programm wird noch durch das Hinspiel im CEV-Challenge Cup abgerundet. Dabei geht es für das Team von Martin Kop am Mittwoch zuhause gegen den dreifachen Champions League-Finalisten Mladost Zagreb aus Kroatien.