Amstetten

Erstellt am 27. Juni 2016, 09:46

von Ingrid Vogl

City Attack schlug auch heuer voll ein. Über 400 Starter nahmen den etwas anderen Laufbewerb in Angriff. Mit dabei war diesmal auch Skirennläuferin Katharina Huber.

Zeit für ein Video. Reinhard Gruber (re.) filmte Reinhard Lembacher beim Reifentunnel im Stadion. Foto: Vogl  |  NOEN

Nach dem großen Erfolg bei der Premiere im Vorjahr durfte man gespannt sein, was sich das Organisationstrio Gerald Demolsky, Jürgen Kaindl und Roland Pils für die zweite Auflage des Urban Runs in Amstetten einfallen lässt. Das Ergebnis konnte sich sehen lassen.

Die Strecke aus dem Vorjahr wurde beibehalten, der Großteil der Hindernisse blieb und wurde um einige zusätzliche Highlights ergänzt. Das Fazit der Teilnehmer: Heuer war die City Attack noch anstrengender als im Vorjahr. Aber Spaß machte sie trotzdem.

Nichts geändert hat sich hingegen an den Athleten, die vom Siegespodest lachten. So waren Thomas und Sabine Gastecker über drei Runden eine Klasse für sich. Über zwei Runden sicherten sich Heinz Grobauer und die Euratsfelderin Lucia Resch den Sieg. Eine Runde absolvierten Thomas Grill und Franziska Reiterlechner am schnellsten.

Auch Athleten aus anderen Sportarten ließen sich den Lauf der etwas anderen Art nicht entgehen. So landeten die Fußballer Jakob Köstler und Michael Achleitner beim 6,5 Kilometer-Bewerb im Spitzenfeld. Gemächlicher ging es da schon Weltcup-Skirennläuferin Katharina Huber an. Sie absolvierte den Parcours in einem Tempo, in dem die Verletzungsgefahr gering war. Die Ybbs-Durchquerung und die Anstiege Richtung Silberweis und Krautberg steckten ihr aber dennoch in den Knochen.

Zufrieden mit dem Event waren nicht nur die Starter, sondern auch die Veranstalter. „Wir sind total happy. Wir haben nur positives Feedback bekommen. Die Teilnehmer haben gemeint, dass wir uns weiterentwickelt haben“, freute sich Gerald Demolsky über das Lob.

Dass es im nächsten Jahr eine dritte Auflage der City Attack geben wird, steht auch bereits fest. Dirt run-Liebhaber sollten sich den 25. Juni bereits jetzt vormerken. „Es haben sich heute bereits welche für den Bewerb im nächsten Jahr angemeldet“, ist Demolsky trotz der vielen Arbeit, die der Bewerb für die Veranstalter mit sich bringt, voller Vorfreude auf nächstes Jahr.