Amstetten

Erstellt am 24. April 2018, 02:40

von Ingrid Vogl

Amstettner City Attack: Der vierte Streich. Am 24. Juni findet bereits zum vierten Mal ein Dirtrun im Amstettner Stadtgebiet statt. Die City Attack bringt einige Neuerungen.

ProminenterAufputz. Sparkassen-Direktor Adolf Hammerl und die Organisatoren Jürgen Kaindl und Gerald Demolsky (von links) freuen sich über die Teilnahme des nordischen Kombinierers Philipp Orter (2. von rechts). Der vierfache Junioren-Weltmeister wird bei der City Attack über sechs Kilometer an den Start gehen.  |  Ingrid Vogl

Die Amstettner City Attack geht in die nächste Runde und kann auch bei der vierten Auflage wieder mit einigen Neuerungen aufwarten. So werden beim Urban Run am 24. Juni erstmals Bewerbe für Kinder ausgetragen und für die Hartgesottenen wird die Langdistanz mit teils neuer Streckenführung auf 20 Kilometer verlängert.

Neue Challenges wie die  „Grüne Hölle“

Für all jene Teilnehmer, die sechs oder zwölf Kilometer absolvieren wollen, bleibt bei der Streckenführung alles beim alten. Sie können sich auf viele altbewährte Hindernisse wie die Wasserrutsche am Hauptplatz oder den Schlammcontainer freuen, müssen sich aber auch auf neue Herausforderungen einstellen. Wie etwa auf die „Grüne Hölle“, bei der man sich durch dichtes Gestrüpp zu kämpfen hat.

Streckenänderungen kommen jedoch auf jene zu, die bisher 18 Kilometer absolvierten. Sie müssen im heurigen Jahr 20 Kilometer zurücklegen und zwei Runden zu je zehn Kilometer laufen. Dafür wird die Originalstrecke Richtung Greinsfurth erweitert. „Alle, die die Extreme-Distanz in Angriff nehmen, versäumen kein Hindernis der sechs-Kilometer-Runde“, verrät Organisator Gerald Demolsky. Sie haben aber zusätzliche Aufgaben zu bewältigen: So muss die Url auf Slacklines überquert und auf der Motocross-Strecke gelaufen werden.

Neuer Teilnehmerrekord wird heuer erwartet

Ganz neu im Programm ist heuer die Junior Attack für Kinder und Jugendliche von vier bis 14 Jahren. „Wir haben altersgerechte Strecken und Hindernisse und der Spaß an der Sache sollte im Vordergrund stehen“, erklärt Organisator Jürgen Kaindl. Die Jüngsten absolvieren ihre 400 Meter lange Runde ohne Zeitnehmung und bleiben wie die 7- bis 9-Jährigen im Stadion. Die Älteren kommen dann schon wie die Erwachsenen in den Genuss der Ybbs-Durchquerung.

Die Erweiterung des Programms um die Kinderbewerbe bringt natürlich auch eine Änderung des Zeitplans mit sich. Die Youngsters starten mit ihren Bewerben um 9 Uhr, die Athleten der City Attack werden erst um 12.30 Uhr auf die Strecke gelassen. Je nach Größe des Teilnehmerfeldes auch in mehreren Wellen. Waren es im Vorjahr 550 Starter, so hofft man heuer auf einen neuen Teilnehmerrekord. „Wir haben bereits jetzt 261 Anmeldungen. Im Vorjahr waren es zu dieser Zeit erst hundert“, freut sich Jürgen Kaindl über den regen Zuspruch. Man rechnet heuer mit 600 bis 700 Erwachsenen und an die 300 Kindern.