Erstellt am 02. August 2016, 02:30

von Ingrid Vogl

Hofer wieder am Podest. Michael Hofer eroberte bei seiner 25. Staatsmeisterschaft die 17. Medaille. Mit der Leistung, die Bronze bedeutete, war der Amstettner Hammerwerfer aber nicht zufrieden.

Am Podest. Michael Hofer eroberte ÖM-Bronze, war mit seiner Leistung aber nicht zufrieden. Foto: privat  |  privat

Mit drei Aktiven war die Abordnung des LCA Umdasch Amstetten, die am Wochenende bei der Staatsmeisterschaft in Rif an den Start ging, so klein wie selten zuvor. Eine Medaille eroberte man aber trotzdem, obwohl mit Stabhochspringer Matthias Freinberger ein Titelverteidiger fehlte.

Diese Medaille ging erwartungsgemäß an Hammerwerfer Michael Hofer. Mindestens 55 Meter wollte er bei seiner 25. Staatsmeisterschaft mindestens werfen. Geworden sind es knapp mehr als 52 Meter. Eine Enttäuschung für den Amstettner, der als Dritter aber trotzdem den Sprung aufs Podest schaffte.

„Die Pflicht habe ich gemacht, die Kür ist nicht ganz gelungen. Bronze ist eine Ergänzung meiner Medaillensammlung, mit der Leistung bin ich aber nicht zufrieden“, erklärte Hofer, der nicht nach Wunsch in den Wettkampf fand.

„Diese Leistung hat die bisherige Saison und die Trainingsleistungen nicht widergespiegelt, denn die waren gut“, ärgerte sich Hofer. Vereinskollege Gerhard Wurzer landete mit 40,20 Metern am Ende des Klassements, warf aber das Limit für die ÖM im nächsten Jahr. Beide werden bei der österreichischen Senioren-Meisterschaft Ende August im Heimstadion wieder auf Weitenjagd gehen.

Das Staatsmeisterschafts-Limit und eine neue Bestzeit waren auch die Ziele, die sich Klaus Vogl für seinen 1.500 Meter-Lauf gesetzt hatte. Das Limit hat er in der Tasche, eine Verbesserung seiner Bestleistung gelang ihm aber nicht. Obwohl er seinen bisher besten Staatsmeisterschaftsauftritt hinlegte. „So knapp an einer Platzierung war ich bisher überhaupt noch nie. Von Platz fünf weg wäre alles möglich gewesen“, verriet der Amstettner.

Bei 1.350 Meter war aber der Saft aus und Vogl musste sich mit der Zeit von 4:09,03 Minuten und Rang neun begnügen. Wirklich zufrieden war er damit nicht. „Ich habe im Sommer nicht annähernd die Form wie im restlichen Jahr. Ich kriege keine Spannung zusammen“, sparte Vogl nicht mit Selbstkritik.