Erstellt am 22. März 2016, 01:44

von Ingrid Vogl

Mit dem 20. Sieg das Semifinale fixiert. Auch in der sechsten Runde des Landesliga-Play-offs waren die Falcons nicht zu schlagen. Sie gewannen in Vorchdorf.

Vorzeitig out. Power Forward Kamal Akhdir (am Ball) beging im zweiten Viertel ein unglückliches Foul, das die Schiedsrichter als unsportlich auslegten, und musste vorzeitig vom Feld. Am klaren Sieg der Am-stettner in Vorchdorf änderte das aber nichts. Foto: Kovacs  |  NOEN, Kovacs

VORCHDORF - AMSTETTEN 55:79. Ohne Sebastian Glantschnig und Peter Laclavik reisten die Amstettner nach Vorchdorf. Vor allem am Rebound fehlte den Amstettnern dadurch ein wenig Power. Das machte sich vor allem im ersten Viertel bemerkbar, in dem die Falcons-Abwehr löchrig und inkonsequent agierte. So ging dieser Abschnitt mit 17:14 an die Gastgeber.

Das sollte sich aber bald ändern. In den folgenden zehn Minuten wendete sich das Blatt zugunsten der Gäste aus Niederösterreich. Die Falken begannen zu treffen. Insbesondere Kapitän Amil Klisura ließ Dreier regnen und Coach Rene Bremböck brachte auch regelmäßig frischen Wind von der Bank. Die Falcons ließen sich in dieser Phase auch nicht von einem Ausfall aus dem Konzept bringen.

Kamal Akhdir hatte im Eifer des Gefechts ein unglückliches Foul begangen, das die Schiedsrichter als unsportlich auslegten, woraufhin der syrische Power Forward das Spielfeld verlassen musste. Daran, dass die Falcons die erste Halbzeit mit 40:25 für sich entschieden, änderte sich nichts.

In der zweiten Hälfte des Spiels schwankte die Höhe der Führung zwar immer ein wenig, allerdings konnten die Hausherren nie wirklich gefährlich anschließen. Die Zonenverteidigung der Amstettner bewegte sich gut, offensiv sorgten Topscorer Georg Rülling und Co für die entscheidenden Aktionen. Mit diesem Sieg feierten die Falken den gesicherten Halbfinaleinzug und ganz nebenbei eine 20-Spiele-Siegesserie.

Ganz glücklich waren die Amstettner trotz des Sieges gegen einen der Top-Konkurrenten nicht. „Leider haben wir auch heute ein Viertel nicht auf unserem üblichen Niveau gespielt. Mit dem Endergebnis muss man aber zufrieden sein“, so Kapitän Klisura.