Erstellt am 05. Januar 2016, 03:38

von Raimund Bauer und Ingrid Vogl

Mit Streckenrekord ins neue Jahr. Bei seinem vierten Sieg in Gresten verbesserte der Amstettner Klaus Vogl die bisherige Bestmarke um 25 Sekunden.

Den Rekord im Visier. Seinen vierten Sieg beim Grestner Silvesterlauf wollte Klaus Vogl (Nummer 146) mit einem neuen Streckenrekord feiern, was auch in souveräner Manier gelang. Seine Konkurrenten hatte der Favorit aus Amstetten bereits nach wenigen hundert Metern abgeschüttelt. Foto: Vogl  |  NOEN, Ingrid Vogl
Wie aus dem Bilderbuch präsentierte sich Gresten beim 31. Silvesterlauf. Das perfekte Winter-Laufwetter lockte über 760 Kinder, Jugendliche und Erwachsene an und bescherte den Veranstaltern einen neuen Teilnehmerrekord. „Insgeheim haben wir gehofft, die Rekordmarke zu knacken. Das Wetter hat natürlich mitgespielt“, freute sich Organisator Harald Bittermann von den Naturfreunden Gresten.

Doch nicht nur die Anzahl der Teilnehmer brachte einen neuen Rekord. Das Jahr 2015 ging auch mit einem neuen Streckenrekord zu Ende. Für diesen sorgte Vorjahressieger Klaus Vogl. Der Läufer des LCA Umdasch Amstetten hatte sich zum Ziel gesetzt, die bisherige Bestmarke von Klaus Scholler, die 18:43 Minuten betrug, zu verbessern. Den dafür notwendigen Kilometerschnitt von 3:15 Minuten unterbot Vogl von Beginn an.

Den ersten Kilometer absolvierte er in 3:07 Minuten, die zwei-Kilometer-Marke passierte er nach 6:20 Minuten. „Da habe ich gewusst, dass ich am richtigen Weg bin. Ich habe dann gar nicht mehr so sehr auf die Zeit geschaut, sondern vor allem darauf, aktiv zu bleiben“, schilderte der überlegene Sieger sein einsames Rennen gegen die Uhr.

Gleichmäßig spulte Vogl die 5,7 Kilometer herunter, finishte in 18:18 Minuten und verbesserte bei seinem vierten Gresten-Sieg den alten Streckenrekord um 25 Sekunden. „So kann es weitergehen“, freute sich der Amstettner nach seiner bisher besten Saison bereits auf das Laufjahr 2016.

Seiner Konkurrenz hatte Vogl in Gresten fast eine Minute abgenommen. Mario Sturmlechner vom LC Mank lief auf Rang zwei, der Lunzer Thomas Heigl sicherte sich vor dem wieder erstarkten Waidhofner Milan Eror Rang drei.

Einen Favoritensieg mit neuer Rekordzeit gab es auch bei den Damen. Lokalmatadorin Franziska Füsselberger wiederholte ihren Vorjahreserfolg und verwies Edith Brandl (LC Neufurth) und Daniela Schroll (LC Ybbs) mit Respektabstand auf die weiteren Stockerlplätze.