Erstellt am 03. Mai 2016, 04:14

von Ingrid Vogl

Neue Herausforderungen in den Landesligen. Am Samstag startet für die Landesligamannschaften die Meisterschaftssaison. Mit Blindenmarkt und Waidhofen spielen zwei Teams heuer in der höchsten NÖ Spielklasse.

Zurück in der Heimat. Felix Schüller (UTC Amstetten) kehrt nach Beendigung seines Studiums an der Grand Canyon University in Phoenix (Arizona) nach Amstetten zurück. Seine erfolgreiche College Tennis-Karriere krönte er zuletzt mit einem Turniersieg beim traditionsreichen Ojai Tennis Tournament in Kalifornien. Foto: privat  |  NOEN, privat

Elf heimische Teams greifen ab Samstag in der Landesliga zum Schläger, sechs davon in einer anderen Liga als im Vorjahr.

Mit den Herren aus Waidhofen und den Damen aus Blindenmarkt sind gleich zwei Teams in der höchsten niederösterreichischen Spielklasse vertreten. „Wir waren noch nie in der Vereinsgeschichte in der Landesliga A. Wir schauen primär, dass wir uns in der Klasse halten“, erklärt Mannschaftsführer Simon Schörghofer das Saisonziel. Um das möglich zu machen, haben sich die Ybbstaler mit Daniel Kopeinigg und Gregor Ramskogler verstärkt.

Für die Blindenmarkter Damen ist es nicht der erste Auftritt in der Landesliga A, das Ziel Klassenerhalt trifft aber auch auf sie zu. „Es war Zufall, dass wir aufgestiegen sind. Vor dem letzten Spiel waren wir nur Dritter. Unsere Erwartungen sind daher eher niedrig“, gibt Dagmar Heindl zu.

Obwohl man sich mit Maria Wagner (Leonhofen) verstärkt hat, rechnet man mit übermächtigen Gegnern. „Wir freuen uns auf gute Gegnerinnen und schöne Spiele, aber es ist keine Tragik, wenn wir wieder absteigen. Die Landesliga B passt für uns sicher besser“, betont Heindl.

Landesliga A-Teams peilen Klassenerhalt an

Eine Klasse höher als im Vorjahr, nämlich in der Landesliga B, greifen die Herren des TC Ulmerfeld/Hausmening heuer ins Geschehen ein und stehen dabei vor einer schwierigen Aufgabe.

„Wir haben die schwerere Gruppe erwischt, aber es gibt zwei Spiele, wo wir glauben, dass wir gewinnen können. Bei den anderen Partien heißt es fleißig Punkte holen“, erklärt Hausmenings Nummer eins, Stefan Krimm. Mit dem Am-stettner Peter Handlgruber hat sein Team einen routinierten Neuzugang zu vermelden.

Amstetten mit drei Teams vertreten

Gleich mit drei Teams ist der UTC Amstetten in der Landesliga im Einsatz. Bei den Herren spielt man in der Landesliga B und nach dem Aufstieg der zweiten Mannschaft in der Landesliga C, die Damen stiegen im Vorjahr in die Landesliga B ab. Dementsprechend unterschiedlich sind die Erwartungen an die neue Saison. Das Einser-Herrenteam hat nach dem knapp verpassten Aufstieg im Vorjahr heuer nur ein Ziel: Aufstieg.

Mit den Youngsters Stefan Auinger und Christof Zeiler stehen zwei starke Liga-Neulinge im Aufgebot. Eine junge Amstettner Truppe wird in der Landesliga C einlaufen. „Das Ziel lautet Klassenerhalt, so realistisch müssen wir sein“, gibt Sportwart Thomas Aichinger die Marschroute für den Aufsteiger vor.

Kein leichtes Jahr haben die Amstettner Damen vor sich. Nach dem Abstieg aus der Landesliga A verzichten sie heuer – im Gegensatz zu vielen gegnerischen Teams – auf den Einsatz einer Legionärin. Unter diesen Voraussetzungen könnte sogar der Klassenerhalt zur realistischen Aufgabe werden. Das Derby gegen Haidershofen, das in der ersten Runde am Programm steht, ist bereits der erste Gradmesser.

Ein Derby eröffnet die Saison auch in der Landesliga C der Herren. Ardagger trifft dabei auswärts auf den Aufsteiger aus Biberbach.