Erstellt am 20. Oktober 2015, 05:37

von Ingrid Vogl

Pilz erlebte eine Route mit Tücken. Beim Vorstieg-Weltcup in Wujiang scheiterten sechs der acht Finalistinnen an der selben Stelle. Jessica Pilz landete auf Platz drei.

Nicht ganz nach oben gekommen. Jessica Pilz scheiterte beim Finale in China wie fünf weitere Damen vorzeitig. Die Haagerin landete als Dritte aber dennoch am Podest und belegt in der Gesamtwertung des Vorstieg-Weltcups vor dem letzten Bewerb ebenfalls Rang drei. Foto: ÖWK-Wilhelm  |  NOEN, Elias Holzknechtelias@woodslave
Rund hundert Kilometer südwestlich von Shanghai ging am Wochenende der vorletzte Vorstieg-Weltcup der Saison über die Bühne.

Die österreichischen Damen rund um Shooting Star Jessica Pilz durften sich dabei über das mannschaftlich beste Saisonergebnis freuen. Neben der Haagerin qualifizierten sich nämlich auch Magdalena Röck und Katharina Posch für das Finale.

„Ich hätte nicht wirklich damit gerechnet“

Und da konnten die acht besten Damen ihr wahres Können nicht zeigen. Aufgrund einer unglücklich geschraubten Finalroute scheiterten gleich sechs der acht Finalistinnen an der selben Stelle. Darunter auch die drei Österreicherinnen.

Lediglich Siegerin Jain Kim aus Korea und die Zweitplatzierte, Anak Verhoeven aus Belgien, meisterten diese Stelle. Somit ergaben sich die weiteren Platzierungen aufgrund des Countbacks auf das Halbfinalergebnis. Für Jessica Pilz ergab dies Platz drei und den fünften Podestplatz im sechsten Bewerb.

„Ich hätte nicht wirklich damit gerechnet, weil mein Fokus seit Schulbeginn auf der Matura liegt. Auf der anderen Seite ist es aber ärgerlich, wenn durch solch eine Routenbauleistung ein spannendes Finale verhindert wird“, ließ sie trotz Topergebnis ihrem Ärger freien Lauf.