Erstellt am 31. Mai 2016, 05:54

von Ingrid Vogl

Rekordversuch wurde abgeblasen. Neuhofner Extremtaucher Markus Helm wurde durch eine Lungenverletzung gestoppt. Die Vorzeichen, die magische 100 Meter-Marke auf den Philippinen zu knacken, standen gut.

Am Weg der Besserung. Nach seiner auf den Philippinen zugezogenen Lungenverletzung geht es dem Neuhofner Extremtaucher Markus Helm mittlerweile den Umständen entsprechend gut. Er wird bereits in den nächsten Tagen mit einem leichten Training in Österreich starten. Der nächste Versuch, die 100 Meter-Schallmauer zu knacken, ist für Juli geplant.  |  NOEN, privat

So durfte sich Markus Helm über den zweiten Platz beim größten Freediving Event in Asien freuen. Anschließend begann die Vorbereitung auf den Rekordtauchgang, der für den 25. und 26. Mai auf der Insel Pnaglao angesetzt war. Dazu kam es aber nicht.

Bei einem Trainingstauchgang mit einer Tiefe von 96 Metern zog sich der 31-Jährige eine Verletzung an der Lunge zu. „Ich denke, dass ich bei der Wende zu fest mit der Hand am Seil gezogen habe. Die Lunge ist da unten von einem Wasserdruck von 10,6 bar auf gut ein Zehntel zusammengedrückt. Durch den Pull hab ich mir wohl eine kleine Verletzung zugezogen“, schildert Helm die Schrecksekunde.

Helm sagte daraufhin den Rekordversuch ab und trat vorzeitig die Heimreise an. „Ich will das gut ausheilen lassen und kein Risiko einer erneuten Verletzung eingehen. Es ist schon hart so kurz vorm Ziel aufzugeben, aber meine Gesundheit ist mir sehr wichtig“, betonte der Neuhofner, der bereits über einen erneuten Rekordversuch im Juli nachdenkt.