Erstellt am 14. September 2015, 08:56

von Peter Führer

„Scharte ausmerzen“. Regionalliga Ost / Im Vorjahr setzte es gegen Sollenau mit einem 1:4 eine deutliche Heimniederlage. Jetzt will sich der SKU revanchieren. AMSTETTEN - SOLLENAU, Freitag, 19.30 Uhr.

Aus allen Rohren. Amstetten (v.l.n.r. Patrick Lachmayr, Denis Berisha und David Peham) will gegen Sollenau die Niederlage aus der Vorsaison vergessen machen und spielt auf Sieg. Foto: Archiv/Kovacs  |  NOEN, Archiv/Kovacs

AMSTETTEN - SOLLENAU, Freitag, 19.30 Uhr. Das letzte Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften ist den Amstettnern nicht mehr in allzu positiver Erinnerung. Am 28. April kassierte man vor eigenem Publikum eine empfindliche 1:4-Niederlage.

„Sie haben schon gezeigt, dass sie auch in Amstetten gewinnen können. Diese Scharte wollen wir ausmerzen“, fordert SKU-Coach Heinz Thonhofer die Revanche für die Pleite und fügt hinzu: „Das wird aber nur dann gehen, wenn wir mit hundert Prozent bei der Sache sind. Sollenau hat schon einige gute Ergebnisse erzielt. Sie haben Ritzing geschlagen, in Schwechat gewonnen und der Vienna einen Zähler abgerungen. Sie haben also schon einiges an Qualität.“

Mehr Waffen für die Amstettner Offensive

Qualität hat auch Amstettens Offensive. Diese bekommt nun durch die Rückkehr von Florian Zellhofer noch eine weitere Waffe dazu. Zwar könnte ein Einsatz von Beginn an noch zu früh sein, aber zumindest als Einwechselspieler könnte Zellhofer ins Rennen geschickt werden. Wie schon gegen den Wiener Sportklub (siehe auch Video unten).

„Er bekommt jetzt wieder eine Trainingswoche mehr dazu. Auch die 15, 20 Minuten gegen den Sportklub haben ihm sicher gutgetan“, weiß Thonhofer. Zudem zeigte sich Thonhofer auch mit der Leistung von David Peham zufrieden.

Der Neuzugang durfte zwar wieder nicht von Beginn an ran, zeigte sich ab seiner Einwechslung (64. Minute) jedoch als ständiger Unruheherd. „Er war sehr gut, bissig und hat einige gute Möglichkeiten herausgeholt“, analysiert Übungsleiter Thonhofer. Gut möglich also, dass Peham gegen Sollenau zu mehr Einsatzminuten kommen wird.

In der Defensive dürfte eine Umstellung bereits beschlossene Sache sein. Außenverteidiger Lukas Deinhofer wird nach seiner krankheitsbedingten Pause wieder ins Training einsteigen und sollte auch gegen Sollenau auf der rechten Seite für Betrieb sorgen.