Erstellt am 01. Dezember 2015, 05:13

von Ingrid Vogl

Serie reißt nicht ab. Die Amstetten Falcons sind nach acht Runden noch immer ungeschlagen. Steyr wurde mit 76:48 klar besiegt.

Kampf um jeden Ball. Georg Rülling (am Ball) war beim klaren Sieg gegen Steyr mit 12 Punkten Topscorer der Amstetten Falcons.  |  NOEN, Kovacs

AMSTETTEN - STEYR 76:48. Der noch ungeschlagene Tabellenführer Amstetten bekam es am vergangenen Freitag mit dem Tabellenzweiten aus Steyr zu tun. Wer angesichts dieser Ausgangslage mit einer ausgeglichenen Partie gerechnet hatte, der irrte gewaltig. Die Oberösterreicher konnten den Gastgebern nie gefährlich werden.

Die Falcons kommen nämlich allmählich so richtig in Form und stellten dies auch in dieser Partie unter Beweis. Einzig und allein die Wurfquote vom Feld war mit 36 Prozent nicht zufriedenstellend. In der Verteidigung spielten die Amstettner aber auf einem anderen Niveau als ihre Kontrahenten. Das aggressive Pressing der Aufbauspieler zeigte Wirkung und so verbuchten Amil Klisura und Jasmin Marevac allein zehn Steals, die wiederum zu einfachen Korblegern führten. Die Wurfquote vom Dreier war etwas im Keller, wodurch den überlegenen Amstettnern bis zur Halbzeit nur 41 Punkte gelangen. Die Gäste mussten sich mit 25 begnügen.
Spätestens ab der Mitte des dritten Viertels war die Partie dann endgültig entschieden. So konnte Coach Rene Bremböck allen Spielern Einsatzzeit geben und die Starting Five schonen.

Dies führte zu einem sehr ausgeglichenen Scoring und so erzielten mit Rülling, Griessenberger, Marevac, Klisura, Alkin und Akhdir gleich sechs Falken einen Score um die zehn Punkte. Der erfolgreichste Werfer war Georg Rülling mit zwölf Punkten.

Zwei Youngsters konnten in der zweiten Spielhälfte besonders auf sich aufmerksam machen. Alessandro Prandstätter stellte eindrucksvoll seine Schnelligkeit und gute Ballführung unter Beweise, Big Man Manuel Griessenberger überzeugte mit Blocks in der Verteidigung und guter Leistung in der Offensive.
Kein Wunder, dass die Bilanz von Trainer Rene Bremböck positiv ausfiel. „Mit acht Siegen aus acht Spielen kann man natürlich zufrieden sein. Dennoch sind die kommenden Gegner nicht zu unterschätzen“, warnte er.