Erstellt am 22. Dezember 2015, 02:53

von Ingrid Vogl

Sieg Nummer zehn für die Falcons. Nach dem ungefährdeten Sieg gegen die Young Devils Linz gehen die Amstetten Falcons ohne Niederlage ins neue Jahr.

 |  NOEN, Maximilian Köpf

LINZ - AMSTETTEN 63:77. Im letzten Spiel des Jahres standen sich der ungeschlagene Tabellenführer aus Amstetten und der Tabellenzweite aus Linz gegenüber. Nicht gerade der leichteste Gegner also, um das Vorhaben, das Jahr 2015 mit einer 10:0-Siegesserie zu beenden, in die Tat umzusetzen.

Gruber leitete die Wende ein

Die Partie begann für die Falcons dann auch alles andere als wunschgemäß. „Wir haben furchtbar angefangen. Es war eine Katastrophe. Defensiv sind wir geschwommen“, sparte Jasmin Marevac nicht mit Selbstkritik.

Erst Mitte des ersten Viertels erfingen sich die Amstettner, die Wende leitete Samuel Gruber ein. Der nicht gerade als Dreierwerfer bekannte Falke netzte drei Dreier und brachte sein Team mit diesen Punkten wieder ins Spiel. Das Drittel beendeten die Falcons bereits mit einem zwei-Punkte-Vorsprung. Und diesen gaben sie in der Folge nicht mehr aus der Hand.

„Es war nicht Fisch, nicht Fleisch“

Obwohl die Gastgeber Zonenverteidigung spielten, fanden die Amstettner immer wieder einen freien Mann und kontrollierten die Partie. Zur Halbzeit war der Vorsprung bereits auf neun Punkte angewachsen. Ein ähnlicher Spielverlauf folgte auch in der zweiten Halbzeit. Das Spiel plätscherte eher dahin – mit Vorteilen für die Amstettner.

„Es war nicht Fisch, nicht Fleisch. Wir haben zwar unseren Vorsprung nicht verloren, aber so richtig zum Anschauen war das Spiel auch nicht. Mit dem Ergebnis sind wir zufrieden, mit der Leistung nicht“, fasste Marevac den zehnten Sieg im zehnten Spiel kritisch zusammen.

Dass die Siegesserie nicht zu Ende ging, hatte man vor allem den Scorern Samuel Alkin (16 Punkte), Amil Klisura (12) und Sebastian Glantschnig (10) zu verdanken. Ob die Siegesserie der Falcons auch im neuen Jahr weitergehen wird, das wird sich am 8. Jänner weisen. Da treffen die Am-stettner zuhause auf das Team aus Wels.