Erstellt am 06. Oktober 2015, 06:02

von Peter Führer

SKU: „Momentan haben wir Aufholbedarf“. Nach dem ersten Saisondrittel ist man beim SKU Amstetten mit der Punkteausbeute nicht zufrieden.

Zu Fall gebracht. Amstetten (re. David Peham) kam gegen Parndorf ins Straucheln. Nach zehn Saisonspielen befindet sich der SKU Amstetten im Mittelfeld der Liga. Foto: Bauer  |  NOEN, Bauer

Nach der 0:3-Heimpleite gegen Parndorf hält der SKU Amstetten weiterhin bei 12 Zählern und belegt damit den neunten Tabellenplatz. Vom ausgegebenen Ziel eines Top-Fünf-Platzes liegt man bereits vier Punkte zurück.

Letzter Platz in der Auswärtstabelle

„Bei der Punkteausbeute haben wir momentan sicher Aufholbedarf. Insgesamt können wir nicht zufrieden sein“, zieht Amstettens Sportlicher Leiter Harald Vetter nach dem ersten Saisondrittel Bilanz. Vor allem die Auswärtsschwäche sei das Hauptproblem.

In der Ferne konnte der SKU in vier Spielen nur einen einzigen Zähler verbuchen. Damit liegt man in der Auswärtstabelle am letzten Tabellenplatz. „In den Auswärtsspielen haben wir einige Partien gehabt, in denen die Mannschaft ihr Leistungspotenzial leider nicht abrufen konnte“, erklärt Vetter.

Die Torbilanz sorgt für Kopfzerbrechen

Neben der Auswärtsschwäche litt Amstetten im ersten Saisondrittel auch unter der mangelnden Torausbeute. Bisher konnte man zwölf Tore erzielen. Im Vergleich zum Vorjahr eine magere Ausbeute. Damals erzielte man in den ersten zehn Saisonspielen 21 Volltreffer.

„Bis jetzt fehlt uns nach vorne etwas das Durchschlagsvermögen. Es ist uns noch nicht ganz gelungen, die Abgänge unserer ehemaligen Goalgetter zu kompensieren“, analysiert Vetter die Probleme im Angriff.

Am kommenden Wochenende hat Amstetten die Chance, sowohl die Auswärtsbilanz als auch die Torausbeute aufzupolieren. Man gastiert beim SKN St. Pölten (Samstag, 15 Uhr). „Im Vorjahr haben wir dort unglücklich nur unentschieden gespielt. Ich erwarte mir, dass wir wieder so auftreten, wie in den Spielen gegen Rapid und Ritzing“, gibt Coach Heinz Thonhofer die Marschroute vor.

„Sie sind kompakter als im Vorjahr, wir wollen aber auch zeigen, dass wir eine gestandene Mannschaft sind“, hofft Vetter auf ein erfolgreiches Auftreten seiner Elf beim elften Spiel der Saison.