Erstellt am 15. März 2016, 02:04

von NÖN Redaktion

Spannung baut sich auf. Martin Zellhofer setzt beim Auftakt auf seine drei Paarungen, denen er vorderste Plätze zutraut. Weingartner hat seine Gegner im Auge. Hojas/Reiterer sind das einzige Damenteam.

Sonderschicht. Thomás Sitko bei der Behebung des Getriebeschadens am Swift S1600 von Christoph Zellhofer.  |  NOEN
Die Freude über die erfolgreichen Testfahrten von Hermann Neubauer mit dem Ford Fiesta WRC ist Reinhard Etlinger und Alex Köck deutlich ins Gesicht geschrieben, denn sie wurden überzeugt, dass sie professionale Arbeit leisteten. Sie blicken zuversichtlich, in Gedanken Sieges sicher in die Rebenland Rallye, die am Freitag/Samstag im Raum Leutschach gefahren wird.

Hermann Neubauer weiß, worum es geht, in welchem Gerät er sitzt, wie er es den engen, kurvigen, vom Rollsplit übersäten 169,5 km langen Prüfungen bewegen muss, um den ersten Gesamtsieg einzufahren. „Hermann muss sich an das, was das Auto kann, herantasten. Er wird dazu einige Prüfungskilometer brauchen. Die Grundeinstellung, mit der begonnen wird, ist schon gewaltig,“ meint Martin Zellhofer.

Für den Junior im Team wird es ernst. Für Christoph Zellhofer ist es wichtig Punkte in der Junioren Wertung zu sammeln. Wenn er das abruft, das zeigt, was er kann, dann ist er mit seinen gleichalterigen Konkurrenten auf Augenhöhe.

Mit frischem Gebäck zum ersten Titel

Mit dem 44-jährigen Bäckermeister Ernst Haneder aus St. Oswald bei Freistadt kommt ein erfahrener Pilot, der für Spitzenplätze ein Garant ist, in das Suzuki Team und geht mit dem Ex Böhm Auto an den Start. „Ernst, der Jahre lang einen Mitsubishi fuhr, war schon zu meiner aktiven Zeit ein Gegner, der nicht zu unterschätzen war. Er knabberte mehrmals am Meistertitel an, doch gereicht hat es nie. Es ist durchaus denkbar, dass er heuer zuschlägt,“ sagte der Teamchef.

„Wir führten beim Toyota eine Motorrevision durch und tauschten dazu aller beweglichen Teile aus. Dazu investierte ich im Reifenmaterial,“ so Herbert Weingartner, der für die ersten zwei ÖM-Läufe genannt hat. Ob er in der sechs Fahrer starken Klasse seinen OSK Pokal verteidigen wird, hängt von seinen Mitstreitern ab.

Ein Damenteam mit viel Ambitionen

Viktoria Hojas sprüht voller Energie. Sie kann es kaum erwarten mit ihrer Beifahrerin Daniela Reiterer in die erste Sonderprüfung zu starten.

Bei der Schneerosen Rallye wurde an der gemeinsamen Erstellung des „Schriebs“ für die SP´s und an der Kommunikation gearbeitet. Die Waidhofnerin will das im Vorjahr Gelernte umsetzen und trotz der starken Konkurrenz nicht nur in das Ziel kommen, sondern auch mitmischen.