Erstellt am 11. Oktober 2016, 05:59

von Ingrid Vogl

Erster Rückschlag für Adrienn Worischek. Amstettens Adrienn Worischek kassierte ihre erste Saisonniederlage. In der Tabelle liegt man auf Platz fünf.

Hart umkämpfte Begegnungen. Die Amstettner Bundesliga-Damen – im Bild Magdalena Zehetner – beendeten die zweite Sammelrunde der Saison mit zwei Unentschieden und einer knappen Niederlage. Neben der herausragenden Adrienn Worischek sorgte Zehetner für die Amstettner Punkte. In der Tabelle liegen die Mostviertlerinnen auf Platz fünf.  |  NOEN, Kovacs

Die Amstettner Bundesliga-Damen nahmen am Wochenende die zweite Sammelrunde der neuen Saison in Angriff. Drei sehr knappe Partien gegen unmittelbare Tabellennachbarn waren angesagt.

Den Auftakt bildete eine spannende Partie gegen das starke Team des Post SV Graz. Magdalena Zehetner konnte noch nicht an die hervorragende Form des Vorjahres anschließen und musste sich mit einem Sieg im Einzel zufrieden geben. Mit Adrienn Worischek haben die Amstettnerinnen aber eine der besten Spielerinnen der Liga in ihren Reihen. Das wurde auch in dieser Begegnung deutlich, denn Worischek ließ in den drei Einzeln keinen Satzgewinn ihrer Gegnerinnen zu. Im Doppel fixierte sie mit Magdalena Zehetner den wichtigen letzten Punkt zum 5:5-Unentschieden.

Knappe 4:6-Niederlage gegen Wr. Neudorf

5:5 lautete auch das Ergebnis gegen die Spielgemeinschaft Pottenbrunn/St. Pölten. Und auch der Spielverlauf glich dem der ersten Partie. Adrienn Worischek dominierte auch gegen die Landeshauptstädterinnen, musste diesmal aber einen Satz im Einzel abgeben. Magdalena Zehetner steuerte wieder einen Punkt im Einzel bei und stellte mit Worischek erneut das siegreiche Doppel. Für Sylvia Fuchs reichte es wie für Lena Hartl im ersten Match nicht zum Punktgewinn.

In der dritten Partie mussten die Amstettnerinnen dann eine knappe 4:6-Niederlage gegen Wr. Neudorf hinnehmen. Ausschlaggebend dafür war die erste Niederlage von Adrienn Worischek, die sich Ex-Europameisterin Valentina Popova in vier Sätzen geschlagen geben musste. Auch das Erfolsduo Worischek/Zehetner landete diesmal auf der Verliererstraße. Zwei Einzelsiege von Zehetner reichten daher nicht für das dritte Remis an diesem Wochenende. „Ein durchwachsenes Wochenende“, zog Obmann Helfried Blutsch Bilanz.