Erstellt am 08. März 2016, 03:39

von Ingrid Vogl

VCA-Nullnummer in Slowenien. In den Partien gegen Aich/Dob und Gastgeber Murska Sobota blieb der VCA ohne Satzgewinn. Der Blick der Amstettner ist aber schon auf das AVL-Play-off gegen Graz gerichtet.

Kein Durchkommen. Aich/ Dob erwies sich für die Amstettner als übermächtiger Gegner. Kapitän Philip Ichovski und Co gewannen gegen die Kärntner keinen Satz. Dass der VCA auch gegen Gastgeber Murska Sobota ohne Satzgewinn blieb, überraschte dann aber doch. Foto: Vogl  |  NOEN, Vogl

AICH/DOB - AMSTETTEN 3:0. Die Spiele in Slowenien standen für die Amstettner unter keinem guten Stern. Die derzeit grassierende Grippewelle war auch an der Mannschaft von Trainer Martin Kop nicht spurlos vorübergegangen und setzte Leistungsträgern wie Libero Daniel Meissner und vor allem Top-Angreifer Thomas Tröthann gewaltig zu. Geschwächt stand Tröthann zwar phasenweise am Feld, konnte dem Team aber nicht mit sehr vielen Punkten helfen.

Auch Maximilian Landfahrer war von seiner Bestform weit entfernt und so lag es an Diagonalangreifer Bartlomiej Gajdek, für den VCA die Kohlen aus dem Feuer zu holen. Dafür war die Vorstellung des Polen jedoch nicht gut genug.

„Er kommt nach seiner schweren Verletzung nicht so richtig rein“, beurteilte VCA-Sportdirektor Micha Henschke die Leistung des Legionärs. Dass gegen eine Topmannschaft wie Aich/ Dob unter solchen Voraussetzungen nicht viel zu holen ist, überrascht nicht wirklich.

MURSKA SOBOTA - AMSTETTEN 3:0. Gegen den Gastgeber aus Slowenien hatten sich die Amstettner eigentlich mehr ausgerechnet. „Ich habe erwartet, dass da mehr rausschaut. Über das Ergebnis bin ich schon ein wenig enttäuscht“, erklärte Sportdirektor Micha Henschke. Zwölf Punkte von Bartlomiej Gajdek waren aber zu wenig, um die Gegner ernsthaft gefährden zu können.

Einziger Trost für die Amstettner: Die MEVZA stand in der heurigen Saison nicht unbedingt im Fokus. „Wir haben die Spiele jetzt als Vorbereitung für die Play-off-Spiele in der Bundesliga mitgenommen“, waren die beiden Niederlagen für Henschke daher nicht sonderlich tragisch. Auch die grippebedingten Ausfälle bereiteten dem Sportchef kein großes Kopfzerbrechen. „Besser jetzt die Grippe als nächste Woche“, unterstrich er den höheren Stellenwert der AVL.

Im Play-off treffen die Am-stettner in einer best-of-three-Serie auf das Team aus Graz. „Wir wollen ins Halbfinale und wollen die Aufgabe Graz wenn möglich in zwei Spielen lösen“, hat Henschke die Latte für die Spieler sehr hoch gelegt. Man hofft, dass der gesamte Kader wieder gesund ist. Vor allem ein fitter Thomas Tröthann wird notwendig sein, um gegen die starken Grazer bestehen zu können. In der Liga verloren die Amstettner zweimal gegen die Steirer, im Cupfinale waren die Mostviertler allerdings erfolgreich.

„Wir sind der Wunschgegner von Graz und sie waren unserer. Mal schauen, für welche Mannschaft es wirklich das ideale Los ist“, erklärt Sportdirektor Micha Henschke. Die erste Partie findet am Samstag in Graz statt. Spiel Nummer zwei geht am Donnerstag, 17. März, in Amstetten über die Bühne. Sollte die Serie nach zwei Spielen noch nicht entschieden sein, folgt die dritte Partie am Samstag darauf.