Erstellt am 03. November 2015, 06:02

von Ingrid Vogl

Wölfe bissen zu. Zum Auftakt der neuen Saison feierten die Amstettner Wölfe einen verdienten 6:2-Erfolg gegen Vorjahresfinalist Tulln.

Auftakt nach Maß. Die Amstettner Wölfe setzten sich gegen Vorjahresfinalist Tulln mit 6:2 durch. Im Bild Paul Holzer im Kampf gegen die amerikanische Torfrau der Gäste, die 42 Schüsse parierte.  |  NOEN, Foto: Kovacs
AMSTETTEN - TULLN 6:2. Mit leicht verändertem Kader starteten die Wölfe in die neue Saison in der NÖ-Eliteliga. Goalie Forcher hat seine Karriere beendet, Lukas Friedl arbeitet zur Zeit in München und kann daher nicht am Training teilnehmen. Wenn es sich zeitlich einteilen lässt, kommt er aber zu den Spielen. Außerdem fanden zwei ehemalige Jugendspieler den Weg zurück nach Amstetten: Goalie Harald Ifkovits kehrte von Krems zurück. Felix Wagner, der mit 15 Jahren in die Eishockeyschule der Okanagans in St. Pölten eintrat, verbrachte ein Jahr in Amerika. Außerdem ist Marc Huber wieder aktiv.

Die Tullner, die nur mit neun Feldspielern angereist waren, schonten sich zu Beginn. Die Amstettner waren von Anfang an feldüberlegen, aber es fehlte noch die Effizienz. Die amerikanische Legionärin Victoria Vigilanti im Tor der Tullner parierte sämtliche Schüsse. Die Gäste kamen selten vor das Amstettner Tor, gingen in der 14. Minute aber überraschend in Führung.

Torfrau der Gäste parierte 42 Schüsse


Im zweiten Drittel bestimmten die Wölfe weiter das Spiel, die Tullner konzentrierten sich aufs Stören. Nach 27 Minuten gelang den Amstettnern dann endlich der Ausgleich. Die Gastgeber erhöhten das Tempo und zogen in diesem Spielabschnitt auf 4:1 davon.

Im Schlussdrittel wurde das Spiel dann rauher. Vier Minuten vor Ende gerieten sich Tullns Watzke und Albin Wächter in die Haare. Ein Doppelausschluss war die Folge. Am Amstettner Sieg konnte diese Situation nichts mehr ändern. Sebastian Fehringer sorgte nach schöner Kombination mit Mario Schramböck und Harald Wagner für den Endstand von 6:2. Spieler der Partie war trotz des Amstettner Sieges die Torfrau aus Tulln. Sie parierte 42 Schüsse auf ihr Tor.
Nächster Gegner der Am-stettner Wölfe ist in einem Auswärtsmatch die Spielgemeinschaft Krems/Zwettl.