Erstellt am 08. Dezember 2015, 05:53

von Markus Neuwirth

Erlebnis New York. Platz 611. unter über 50.000 Marathonteilnehmern. Matthias Bauer: „Ein Once in a life Erlebnis, das man wieder erleben möchte!“

Das Training hat sich gelohnt: Nach anstrengenden 42,2 Kilometern durfte über die begehrte Finisher-Medaille gejubelt werden.  |  NOEN, Foto: privat
Matthias Bauer, Thermentrophysieger in der Klasse M30, erfüllte sich mit dem Start beim New York Marathon einen lang gehegten Traum. „Der New York Marathon ist ganz sicher nichts für Langschläfer. Die Anreise und Wartezeit im Startgelände sind gegenüber anderen Marathons um ein Vielfaches höher. Allein um zum Startgelände zu gelangen, benötigt man drei Stunden“, so Bauer.

Dort kann man sich dann mit Essen und Trinken versorgen, bevor es zur Startlinie geht. „Aufgrund meiner Marathonbestzeit unter 2:55h bekam ich einen Startplatz im ersten Startblock zugeteilt, wodurch ich ganz nah ans Geschehen der Profiläufer herankam. Spätestens bei der Vorstellung der Top-Favoriten und dem Spielen der Amerikanischen Hymne steigen Adrenalinspiegel und Herzschlag in die Höhe. Beine und Körper wollen jetzt laufen und die unzähligen Trainingskilometer in zählbaren Erfolg umwandeln“, erzählt der Ausdauersportler. Zu den Klängen von Frank Sinatras „New York, New York“ setzt sich die riesige Läuferschar in Bewegung.

„Ab Kilometer 25 verspürte ich bereits starke Ermüdungserscheinungen und schwere Beine. Jetzt wurde es hart. Jeder Kilometer wurde zum kleinen Zwischenziel. So konnte ich letztlich einen kompletten Einbruch vermeiden und nach etwa 2h55min bog ich voller Glücksgefühle auf die Zielgerade ein. Getragen von den unermüdlichen Anfeuerungen der Zuschauermassen legte ich die letzten Meter hinein ins Ziel zurück, welches ich nach 2:57:42h erreichte“, jubelt Bauer.