Erstellt am 12. August 2016, 20:54

von APA Red

Auböck nach Vorläufen out. Felix Auböck hat die Olympia-Einsätze der österreichischen Schwimmer nicht mit der erhofften starken Leistung abgeschlossen.

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"Ich bin leicht angeschlagen, hatte Fieber vorgestern. Und Halsschmerzen habe ich", erklärte Auböck. In den Anfangstagen der Spiele über 400 m Kraul 25. und über 200 m Kraul als 18. mit österreichischem Rekord nur um Hundertstel am Semifinale vorbei. "Ich habe aber gedacht, so schlecht wird es doch nicht werden, weil ich eine recht gute Form habe. Aber über 1.500 m rächt sich das ganz schön."

Ursprünglich hätte der 19-Jährige seinen österreichischen Rekord von 15:01,18 Minuten angreifen bzw. als erster Österreicher unter 15 Minuten bleiben wollen. Doch schon nach 200 m habe er die körperlichen Defizite gemerkt. "Morgen und übermorgen werde ich krank sein nach diesem 1.500er. Im Training geht es ja, nur da habe ich nicht so eine Belastung. Fehler war das Antreten nicht, aber es ist halt enttäuschend."

Koschischeks nationaler Rekord steht seit der Universiade im Juli 2015 in Gwangju/Südkorea auf 25,17 Sekunden. Diese Zeit hätte sie in Rio gerne unterboten, eine 24er-Zeit wäre das Traumszenario gewesen. "Vielleicht war es das, dass ich bei der Universiade locker war, mir nichts erwartet habe. Aber ich habe auch diesmal alles gegeben. Es ist für mich wichtig, dass ich sage, ich schlage an und habe in dem Moment alles aus mir herausgeholt, was ich habe."

Einerseits seien vier Zehntel auf 50 m viel, andererseits habe sie den Zwei-Zehntel-Sprung auf ihre Bestleistung auch auf einmal geschafft. Die 29-Jährige habe sich vor ihrem einzigen Auftritt bei ihren dritten Spielen eine Kleinigkeit eingefangen, fühle sich gesundheitlich nicht ganz so wohl. Ausrede war das für sie aber nicht. "Mir wäre in meinem Rennen kein großer Fehler aufgefallen. Aber es sind Olympische Spiele. Es sind die Besten der Welt hier."