Erstellt am 22. März 2016, 05:44

Play-offs in Sicht. Nach der geglückten Revanche gegen Graz steht Traiskirchen schon mit einem Bein im Viertelfinale.

20.03.2016 Basketball ABL 2015/16 Grunddurchgang 30.Runde Traiskirchen Lions vs. UBSC Graz Bild zeigt: Draskovic (14) Marin Sliskovic (10) Sebastian Schaal (19) Copyright Pictorial / M.Proell office@pictorial.at www.basketball.pictorial.at  |  NOEN, Ing. Martin Proell, Pictorial
Vor wenigen Wochen reichte ein 22-Punkte-Vorsprung in Graz nicht zum Sieg. Am Sonntag revanchierten sich die Lions aber an den Steirern für die damalige Niederlage. Und wie! Die Lucic-Truppe spielte mit dem UBSC im heimischen Lions Dome Katz und Maus, siegte 98:62. „Das war eine sehr reife Leistung unserer Mannschaft“, war Obmann Helmut Niederhofer zufrieden.

Von Beginn an waren die Löwen zwar besser, machten sich das Leben aufgrund einiger Ballverluste aber selber schwer. 15 Turnover waren es am Ende, diese fielen schließlich aber nicht ins Gewicht. Zu überlegen war Traiskirchen vor allem ab dem zweiten Viertel. Auch, weil Graz stark ersatzgeschwächt in die Partie ging. „Wir müssen derzeit auf vier Spieler verzichten. Da ist es natürlich sehr schwer, erfolgreich zu sein“, erklärte Pit Stahl, Trainer der Grazer.

Sein Gegenüber Vladimir Lucic konnte es sich in Halbzeit zwei sogar leisten, seinen Stars die eine oder andere Verschnaufpause zu gönnen. Weil auch die Bankspieler konzentriert agierten, wuchs der Traiskirchner Vorsprung von Minute zu Minute an. „Wir waren nach der Niederlage in Graz gewarnt, wusste, dass wir auch nach hoher Führung noch verlieren können“, analysiert Niederhofer, der sich besonders über die Leistung von Milovan Draskovic freute.

Der ehemalige Barcelona-Spieler war von Graz unter dem Korb nicht zu halten. 16 Punkte, fünf Rebounds - eines der besten Spiele im Lions-Trikot. Und hoffentlich nicht das letzte, denn langsam aber sicher geht die Meisterschaft in die heiße Phase. Und durch den Sieg können die Traiskirchen schon so gut wie fix mit den Play-Offs planen. Niederhofer: „Da brauchen wir dann starke Leistungen von den Bankspielern.“
Geht es weiter wie zuletzt, ist für Traiskirchen sogar der Heimvorteil im Viertelfinale möglich. Denn derzeit ist man vierter.