Erstellt am 15. Dezember 2015, 05:23

von Wolfgang Wallner

Sturz stoppt Saison. Schien- und Wadenbeinbruch beim Training: Schon im Dezember ist für Ronja Gausterer der Ski-Winter vorbei.

Tapfer. Schon im Spital fasste Ronja Gausterer (im Bild mit Sponsor »Gogo« Brandstätter) neuen Mut - auch wenn die Saison für die Skihoffnungen vorzeitig gelaufen ist.  |  NOEN, Foto: privat
Hiobsbotschaft für Ronja Gausterer: Die Ski-Hoffnung aus Trumau muss die „Brettl’n“ frühzeitig einmotten. Nach einer schlimmen Trainingsverletzung ist für Ronja die Saison vorbei. Frühestens im März kann sie wieder auf Ski stehen.

„Ronja ist schon wieder guten Mutes, will stärker denn je zurückkommen“, weiß Iris Gausterer, dass ihre Tochter eine echte Kämpferin ist. An den Unfall in der vergangenen Woche denkt sie nur ungern zurück. Gemeinsam mit ihren Kollegen von der Michaela Dorfmeister Skimittelschule stand ein Trainingslauf auf der Reiteralm am Programm. „In den bisherigen Trainings war Ronja super unterwegs“, weiß Mutter Iris.

Umso bitterer, dass die junge Trumauerin zwischen den Riesenslalomtoren eine Bodenwelle erwischte. Die schlug die Ski des Mädchens übereinander, Gausterer kam zu Sturz. Sofort war den Trainern klar, dass da etwas Schlimmes passiert sein musste. Die erste Diagnose sollte sich bewahrheiten: Bruch von Schien- und Wadenbein.
Nach der schnellen und professionellen Erstversorgung wurde die Trumauerin mit dem ÖAMTC-Hubschrauber ausgeflogen und noch am gleichen Nachmittag im Krankenhaus Schladming operiert.

Alles gut gegangen, verlautete von den Medizinern. Und Ronja Gausterer hat ihren Kampfgeist schon wieder gefunden, will unbedingt in den letzten Skitagen des Frühjahrs 2016 ihr ersten Schwünge ziehen.