Erstellt am 12. Juli 2016, 05:06

EM ist das große Ziel. Erika Zimmerman holte sich trotz stark reduziertem Trainingspensum die Bronzemedaille beim German Open 2016.

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In Essenbach bei Landshut in Deutschland traf sich die europäische Taekwondo-Elite aus dem Poomsae-Bereich zum German Open. Erika Zimmermann von Taekwondo Baden war unter den 382 Teilnehmer aus 14 Nationen, die sich bei den den internationalen Punktrichtern präsentierten.

Bei dem traditionell hervorragend organisierten Turnier wurden TKD-Techniken auf höchstem Niveau in den Bewerben der Standardformen sowie im Freestyle gezeigt. Auch einige Para-Sportler mit körperlichen oder geistigen Beeinträchtigungen fanden sich in der Sporthalle ein und begeisterten die Menge mit ihrem Können und noch mehr mit ihrem Mut, trotz ihrer verschiedenen Behinderungen die Herausforderung eines sportlichen Wettkampfes anzunehmen.

Trotz eines derzeit eher gemächlichen Trainings erreichte Zimmermann als Siebente in der Vorrunde das Finale des Standardbewerbes und konnte sich dort dank ihrer Routine noch bis zur Bronzemedaille vorarbeiten.

Trainer waren mit der Leistung zufrieden

Die Stützpunkttrainer des österreichischen Taekwondo Verbandes waren beruhigt, dass Zimmermann auch bei geringerem Trainingsaufwand noch eine derart gute Platzierung herausholen konnte. Dies lässt darauf hoffen, dass nach einem Wiedereinstieg in leistungsorientiertes Training für die nächstjährige Europameisterschaft für die Badenerin alles möglich ist.

Für heuer stehen für Zimmermann noch eine Teilnahme bei der Hungarian Open Mitte September in Budapest sowie bei der östereichischen Meisterschaft im Oktober in Vorarlberg auf dem Programm, bevor sie dann Anfang nächsten Jahres wieder durchstarten möchte, um bis zur EM zum Leistungsoptimum zu kommen. Hier kommt der Badenerin ihre Routine zur Hilfe.